Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images
Der Fehlstart des FC Schalke 04 in die neue Saison ist nach der 0:2-Niederlage gegen Hertha BSC perfekt – daran konnte auch Breel Embolo, der von Beginn an auf dem Platz stand, nichts ändern. Als hoffnungsvolles Talent kam der Schweizer vor zwei Jahren aus Basel. Bislang bleibt er jedoch weit hinter den Erwartungen.
In 36 Pflichtspielen erzielte Embolo bislang sechs Treffer und bereitete ebenso viele Tore vor – eine ausbaufähige Quote. Darüber ist sich auch der 21-Jährige bewusst. Damit endlich der Durchbruch gelingen kann, müsse er gesund bleiben. „Das betone ich immer wieder“, erklärt der Schweizer gegenüber „SportBild“ und führt aus: „Ich bin wirklich froh, dass ich hier auf Schalke bin. Aber klar ist, dass der öffentliche Druck größer wird.“ Um dem entgegenzuwirken, müsse er liefern und konstant zum Einsatz kommen. An seiner Spielweise möchte Embolo unterdessen nichts ändern. „Ich werde immer der gleiche Spieler sein. Wegen meiner Spielweise hat mich Schalke verpflichtet. Aber natürlich muss ich gewisse Abläufe noch mehr verinnerlichen“, so der Angreifer.
Wie viele Sportler, bei denen es nicht rund läuft, hat auch Embolo einige Faktoren in seinem Alltag verändert. Er habe seinen Schlafrhythmus und seine Ernährung umgestellt. Darüber hinaus bespreche er sich häufig mit „Physiotherapeuten und den Ärzten, um mich optimal in Form und gesund zu halten.“ Doch nicht nur seinen Körper betreffend hat Embolo eine klare Vorstellung, was er verändern muss, sondern auch sportlich. Er müsse „mehr im höchsten Tempo in die Tiefe gehen und zu noch mehr Torchancen kommen. Ebenso muss ich an meinem Abschluss arbeiten.“ Seine überstandene Verletzung bereitet ihm indes keinerlei Probleme mehr.
Aufgrund seiner schwierigen Situation auf Schalke hat er sich des Öfteren einige Gedanken über einen Wechsel gemacht – das gibt Embolo offen zu. Einen Verein möchte er aber nicht direkt nennen. Er könne dazu nur sagen, dass er Angebote hatte. Es sei auch normal, dass er sich „als junger Spieler, der nicht regelmäßig zum Einsatz kam, Gedanken über die Zukunft macht.“ Diese Sorge sei ihm aber schnell genommen worden. Schalke habe ihm gesagt: „Man will mich nicht verkaufen. Man braucht mich. Das hat mir das nötige Vertrauen gegeben.“
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