Borussia Dortmund

„Fatal“ für den BVB: Hamann übt scharfe Kritik am Schlotterbeck-Deal

Werbung

Bei Borussia Dortmund sorgt die Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck für Diskussionen. Eine früh greifende Ausstiegsklausel bringt den BVB in eine heikle Lage – und ruft mit Dietmar Hamann einen prominenten Kritiker auf den Plan.

Hamann kritisiert Vertragsdetails bei Schlotterbeck

Die Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund sorgt weiterhin für Diskussionen – vor allem wegen einer brisanten Ausstiegsklausel. TV-Experte Dietmar Hamann äußerte nun deutliche Kritik an der Vereinbarung und sieht sowohl Spieler als auch Klub in einer schwierigen Lage.

Obwohl Schlotterbecks ursprünglicher Vertrag noch bis 2027 lief, wurde dieser vorzeitig bis 2031 verlängert. Allerdings enthält das neue Arbeitspapier des 26-Jährigen eine Klausel, die bereits nach der WM 2026 greift. Medienberichten zufolge können unter anderem Real Madrid und FC Liverpool den Innenverteidiger verpflichten – andere Interessenten wie der FC Bayern München offenbar nicht.

Für Hamann ist diese Konstellation unverständlich. „Eine Ausstiegsklausel in zwei oder drei Monaten zu machen, halte ich für fatal. Das ist eine Vertragsverlängerung, bei der beide Parteien die Verlierer sind“, sagte der 52-Jährige. Er vermutet, dass Schlotterbeck die Bühne der Weltmeisterschaft nutzen will, um sich für einen Wechsel zu empfehlen.

Wegen Schlotterbeck: Hamann kritisiert BVB-Strategie

Auch die Motivation hinter der Unterschrift bewertet Hamann kritisch: „Der einzige Grund, warum er den Vertrag unterschrieben hat, ist, dass er im Moment keinen anderen hatte, der bereit war, die Ablöse zu zahlen.“ Damit stellt er infrage, ob die Verlängerung wirklich langfristig angelegt ist.

Selbst eine mögliche Ablösesumme von 50 bis 60 Millionen Euro sieht Hamann nicht als Vorteil. „Das Geld, das die Dortmunder mehr bekommen werden, werden sie wahrscheinlich wieder bezahlen müssen, weil das Transferfenster schon etwas weiter fortgeschritten ist“, erklärte er.

Besonders hart fällt sein Urteil in Bezug auf die Identifikation der Fans aus: „Wenn ich Fan wäre oder ein Kind hätte, das ein Dortmund-Trikot will, dann würde ich versuchen, ihm auszureden, ein Schlotterbeck-Trikot zu wollen.“

Werbung

Ältere Artikel

Rückkehr nach sieben Jahren: Torjäger Kasper Junker unterschreibt bei Randers FC

Randers FC hat einen alten Bekannten zurückgeholt. Der dänische Erstligist gab die Verpflichtung von Kasper…

21. Juli 2026

WAFCON 2026: Favoriten, brisante Duelle und der Kampf um die WM-Tickets

Mit der Frauen-Afrikameisterschaft 2026 steht dem afrikanischen Fußball eines der wichtigsten Turniere der kommenden Jahre…

21. Juli 2026

Aston Villa holt João Gomes: Brasilianer kommt für 38 Millionen Pfund von Wolverhampton

Aston Villa hat den nächsten hochkarätigen Transfer dieses Sommers perfekt gemacht. Die Birminghamer verpflichteten den…

20. Juli 2026

Munetsi gibt Aufstiegsziel aus: „Dieser Klub gehört in die Premier League“

Nach seiner Leihe zum französischen Erstligisten Paris FC ist Marshall Munetsi zu den Wolverhampton Wanderers…

20. Juli 2026

Wenger verteidigt Trinkpausen bei der WM: „Haben die Ergebnisse nicht beeinflusst“

Die bei der Weltmeisterschaft 2026 eingeführten Trinkpausen bleiben ein Diskussionsthema. FIFA-Entwicklungschef Arsène Wenger hat die…

20. Juli 2026

Pelés WM-Finaltrikot von 1958 für 4,9 Millionen Dollar versteigert

Ein Stück Fußballgeschichte hat bei einer Auktion in New York einen Rekordpreis erzielt. Das Trikot,…

17. Juli 2026

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.