Foto: Stuart Franklin/Getty Images
Zuletzt schien es noch unklar, ob der FC Schalke 04 im Winter auf dem Transfermarkt tätig wird. Finanzielle Probleme beschäftigen den Verein seit geraumer Zeit und die anstehenden Geisterspiele dürften nicht zu einer Entspannung der Situation beitragen. Trotzdem sieht Sportdirektor Rouven Schröder die Königsblauen handlungsfähig.
„Unsere Finanz-Vorständin Christina Rühl-Hamers hat konservativ geplant und das einkalkuliert. Wir haben ein kleines Budget, können und wollen etwas machen“, wird der Verantwortliche von der „Bild“ zitiert. Schröder hatte bereits im November das Transfer-Dilemma des Revierklubs erklärt: „Spieler, die passen würden, haben gewisse Ambitionen, was das Gehalt angeht.“
Dabei wird sich auch die Frage stellen, ob Schalke Ko Itakura über die Saison hinaus halten kann. Die japanische Leihgabe von Manchester City hat sich längst den Status eines Stammspielers bei dem Bundesliga-Absteiger erarbeitet. „Wir überdenken alles. Viel hängt davon ab, in welcher Liga Schalke in der Saison 2022/23 spielt“, sagte Schröder zu einem möglichen Verbleib des Abwehrspielers.
Hingegen muss Dries Wouters um seine Zukunft bei den Knappen bangen. „Wir sind nicht zufrieden, haben uns mehr versprochen“, stellte Schröder klar. Der 24-jährige Belgier war im Sommer vom KRC Genk ablösefrei nach Deutschland gewechselt. In Gelsenkirchen entwickelte sich der Mittelfeldmann allerdings zum Flop, stand nur dreimal auf dem Rasen. Im Januar fliegt Wouters zunächst mit ins Trainingslager nach Belek und muss sich „jetzt beweisen“, so der Sportdirektor.
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