FC Schalke 04

Sollte Schalke bei Leon Goretzka das Gehaltsgefüge sprengen?

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Mittelfeldspieler Leon Goretzka wird von Top-Clubs aus ganz Europa gejagt. Der FC Schalke 04 will den im Sommer 2018 auslaufenden Vertrag unbedingt verlängern und kämpft um einen Verbleib des Leistungsträgers. Nach Informationen des ‚kicker‘ liegt dem 22-Jährigen ein Vertragsangebot mit einem Gehalt in Höhe von 10 Millionen Euro vor.

Die Karriere von Goretzka

Im Jahr 2010 wechselte Leon Goretzka in die Jugend des VfL Bochum. Nachdem er in der Saison 2012/13, seiner ersten Saison als Profi, ab dem ersten Spieltag an in der Startelf gesetzt war, wurden zahlreiche Vereine auf den gebürtigen Bochumer aufmerksam. Da er zu diesem Zeitpunkt jedoch noch zur Schule ging, wollte er nicht allzu weit von Bochum weg. Goretzka entschied sich schließlich für den FC Schalke 04 und wechselte nach seiner ersten Saison als Profi für rund 3 Millionen Euro zu den Knappen. Anfangs häufig von Verletzungen geplagt, entwickelte er sich zum Führungsspieler und spielte sich in das Blickfeld mehrerer Top-Clubs, darunter auch der FC Bayern München. Sportvorstand Christian Heidel kämpft um eine Verbleib Goretzkas, dessen Vertrag am Ende der laufenden Saison ausläuft. Doch sollte der Manager dafür das Gehaltsgefüge des FC Schalke 04 sprengen?

Mögliche Unruhe in der Mannschaft

Wie der ‚kicker‘ berichtet, bietet Heidel dem Hoffnungsträger ein Gehalt in Höhe von 10 Millionen Euro. Zum Vergleich: Die ‚Funke Mediengruppe‘ berichtete jüngst, dass sich der Gehaltsetat des gesamten Kader derzeit auf rund 48 Millionen Euro beläuft. Damit würde Goretzka über 20% dessen einstreichen, was die gesamte Mannschaft aktuell verdient. Ob dies dem Zusammenhalt des Teams guttut? Der Sportvorstand muss hier eine Gratwanderung hinlegen: Einerseits könnten sich Leistungsträger wie Nabil Bentaleb Gedanken über ihren Stellenwert machen, wenn diese nur noch ein Bruchteil dessen verdienen, was ein durchaus vergleichbarer Spieler an Entlohnung erhält. Anderseits ist ein derartiges Salär auf dem heutigen Markt für einen Spieler wie Leon Goretzka völlig normal. Auch könnte Schalke dieses Gehalt durch einen späteren Verkauf problemlos wieder einnehmen, sodass das Angebot von Christian Heidel durchaus nachvollziehbar ist.

Zudem wollen die Knappen, zumindest in Sachen Gehalt, versuchen, mit den Interessenten mitzuhalten. Mit einer Entscheidung des 22-Jährigen ist nach Angaben des Sportmagazins noch im Verlauf der Hinrunde zu rechnen. Goretzka wolle zunächst noch ein besseres Gefühl dafür bekommen, wie sich der Klub sportlich entwickelt.

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