Alex Grimm/Getty Images
Nach seinem Conference-League-Einsatz am vergangenen Donnerstag gegen den KKS Lech Posen, nutze der 34-Jährige die Gelegenheit sein Können zu beweisen. Den Mainzern sicherte er beim 1:1-Remis nicht nur den Punktegewinn, sondern persönlich auch einen positiven Eindruck. Der 34-Jährige überzeugte mit einer starken Paradequote von 87,5 Prozent. Auch Neu-Trainer Urs Fischer war schwer beeindruckt von seiner Partie: „In zwei, drei Situationen hielt er mirakulös. Er hat seine Sache wirklich sehr gut gemacht.“
Batz selbst erklärte: „Europäisch zu spielen, ist noch einmal etwas Besonderes. Ehrlich gesagt hätte ich damit auch nicht mehr gerechnet, aber so ist das manchmal im Leben“. Im Jahr 2023 unterschrieb die Saarbrückens Legende einen Einjahresvertrag beim FSV, der in den folgenden Jahren immer verlängert wurde. Für Mainz absolvierte er bislang sechs Pflichtspiele.
Die eigentliche Hierachie sieht vor, dass Stammkeeper Robin Zentner vor Mainzs Eigengewächs Lasse Rieß steht. Batz folgt erst als dritter Torwart, konnte sich aber in seinen wenigen Einsätzen nie wirklich beweisen. Bis jetzt. Schon am vergangenen Wochenende beim 0:1 gegen Borussia Mönchengladbach wurde Batz von Interimscoach Benjamin Hoffmann zwischen die Pfosten gestellt.
Demnächst wird Robin Zentner nah einer überstandenen Adduktorenverletzung, seinen Platz als die Nummer 1, wieder einnehmen. Er konnte sich in den letzten Jahren zum absoluten Leistungsträger bei Mainz 05 entwickeln. Batz hingegen ist wohl nun zur neuen Nummer 2 aufgestiegen, während sich Rieß mit dem Status als Nummer 3 anfreunden muss.
Am Sonntag wird Mainz auf den FC Bayern München treffen, wo Batz noch ein weiteres Mal im Tor stehen darf. Für ihn ist dieses Spiel gegen den deutschen Rekordmeister nochmal etwas ganz Besonderes. Als langjährige Amateurtorwart ist es das erste Mal seit der Saison 2007/08 (damals mit der U17 vom 1. FC Nürnberg), dass er wieder auf die Münchener stößt.
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