Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images
Eigentlich hatte Huub Stevens nach dem Sieg im gestrigen Revierderby allen Grund zur Freude. Nach einem fulminanten Spiel schlug der FC Schalke 04 seinen Rivalen Borussia Dortmund auswärts mit 4:2. Im anschließenden ZDF-Interview äußerte sich Schalke-Trainer Stevens kritisch, allerdings zu Dortmunds ärgstem Konkurrenten um die Meisterschaft, Bayern München.
Er ist eine der wenigen positiven Überraschungen bei den Königsblauen in dieser Saison. Nachdem sich Ex-Trainer Tedesco am 18. Spieltag dazu entschied, Alexander Nübel zur Nummer Eins im Schalker Tor zu machen, gehörte der 22-Jährige meist zu den besten Spielern der Königsblauen. Das soll Begehrlichkeiten, vor allem auch beim FC Bayern München, geweckt haben. Laut mehreren Medienberichten stehen die Münchener schon seit zwei Jahren mit ihm in Kontakt.
Nicht wenige trauen dem geborenen Paderborner einen ähnlichen Weg zu, wie ihn Manuel Neuer eingeschlagen hat. Bis 2020 hat der deutsche U21-Nationaltorwart noch Vertrag in Gelsenkirchen. Öffentlich haben die Münchener ein bestehendes Interesse an Nübel bisher weder bestätigt noch dementiert.
Nach dem Pokalspiel am Mittwoch in Bremen ließ sich Uli Hoeneß allerdings die erste Aussage zur Personalie Nübel entlocken. „Das ist eine Sache, die der Sportdirektor macht, weil das eine Investition unter 25 Millionen Euro ist – und dafür bin ich nicht zuständig“, verwies er die Zuständigkeit an Hasan Salihamidžić. Mit dieser Aussage zog er folglich den Unmut der Schalker Verantwortlichen auf sich.
Am ZDF-Mikro äußerte sich Stevens dann zum deutschen Rekordmeister. „Ich denke, dass sie in München glücklich sind“, sagte er, angesprochen auf den Sieg gegen den einzigen Münchener Konkurrenten um die Deutsche Meisterschaft. „Jetzt hoffe ich auch, dass sie sich in einer bestimmten Art und Weise gegenüber unseren Spielern benehmen. Weil was letzte Woche passiert ist mit Nübel, das gehört sich eigentlich nicht“, so Stevens weiter. Das letzte Wort scheint in der Personalie Alexander Nübel noch nicht gesprochen zu sein.
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