Eintracht Frankfurt

Krach um Riera – Wie lange geht das SGE-Theater noch gut?

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Bereits unter Dino Toppmöller sind kleinere Spannungen innerhalb des Kaders von Eintracht Frankfurt in die Medien getragen worden. Unter dem neuen Trainer Albert Riera hatte man sich ein ruhiges Arbeitsumfeld gewünscht. Aktuell ist jedoch das genaue Gegenteil der Fall. Fast wöchentlich kommen neue Details zu frustrierten und unzufriedenen Spielern ans Tageslicht. Wie lange soll das noch gutgehen?

Quälereien mit Burkhardt

Bezüglich des internen Krachs mit Stürmer Jonathan Burkardt hat die „Bild“-Zeitung noch einmal nachgelegt. Burkardt soll sein Management eingeschaltet haben, nachdem der Spanier nicht selbst mit ihm über seinen angeblich zu hohen Körperfettanteil nach seiner langwierigen Verletzung sprach, sondern lieber seinen Co-Trainer vorschickte.

Dem deutschen Nationalspieler gefiel dieses Verhalten nicht – letztlich wendete sich sein Management an Sportvorstand Markus Krösche. Krösche wiederum soll anschließend das Gespräch mit Riera gesucht haben und dabei seine Unzufriedenheit kundgetan haben. Intern soll dieses Verhalten das Verhältnis zwischen dem 20-Millionen-Stürmer und seinem Trainer zerüttet haben.

Mehrere Spieler unzufrieden

Es ist nicht das erste Mal, dass der Ex-Profi des FC Liverpool in Frankfurt aneckt. Seit seiner Ankunft im Februar haben mehrere führende Spieler ihren Frust intern mit der Systemänderung und dem Führungsstil Rieras kritisiert. Ritsu Doan denkt beispielsweise an einen frühen Abgang. Ebenfalls soll das Verhältnis zu Mega-Talent Can Uzun belastet sein.

Mit Kapitän Robin Koch und den beiden Führungsspielern Arthur Theate und Mario Götze soll Riera ebenfalls ein angepanntes Verhältnis haben.

Krösche unter Zugzwang

All diese Quälereien und der fehlende sportliche Erfolg können eigentlich nur dazu führen, dass Markus Krösche ab einem gewissen Zeitpunkt einschreiten muss. In den kommenden Wochen geht es für die Eintracht in den Spielen gegen den Hamburger SV, Borussia Dortmund und den VfB Stuttgart um einen Platz in der Conference League.

Sollten die kommenden Spiele in den Sand gesetzt werden, führt kein Weg daran vorbei, dass man sich am Main im Sommer auf der Trainerbank neu orientieren muss. Auch wenn Riera einen Vertrag bis 2028 bei seinem Amtsantritt unterschrieb.

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