FC Schalke 04

Wechselwilliger Coke: „Gibt noch mehr Teams, die interessiert sind“

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Coke wechselte vor über einem Jahr mit großen Erwartungen vom FC Sevilla zum FC Schalke 04. Allerdings bremste ihn eine Verletzung im Sommertrainingslager aus und so stand er saisonübergreifend erst in neun Ligaspielen für die Königsblauen auf dem Platz. Bereits vor einigen Tagen wurde berichtet, dass Coke mit einem Abschied aus dem Ruhrgebiet liebäugelt.

Kleiner Kader wird zum Problem

„Es gibt Gespräche mit einem spanischen Klub“, äußerte sich Schalkes Manager Christian Heidel im Rahmen der Pressekonferenz vor Partie gegen Borussia Mönchengladbach, ohne aber einen konkreten Namen zu nennen. Sofern der Spieler mit dem Wechselwunsch auf die Verantwortlichen zukomme, werde man ihn nicht sofort zurückweisen. Allerdings muss man bei der Entscheidung den relativen kleinen Kader der Königsblauen berücksichtigen. „Aber es gibt keine Entscheidung. Da müssen wir abwarten“, betonte Heidel.

Coke: „Denke darüber nach, zu gehen“

In einem Interview mit dem Radiosender „Cadena SER“ äußerte sich Coke jetzt zu seiner Situation. Dabei betonte er, dass die Kommunikation mit Schalke-Trainer Domenico Tedesco und der Klubführung gut sei, er sich sehr wertgeschätzt fühle und er aufgrund der Wechselgerüchte auf keinen Fall nachlassen möchte. Er räumte allerdings auch ein, dass er mit seiner Situation unzufrieden ist. „Ich denke darüber nach, zu gehen“, so der Außenverteidiger. Die Option Levante würde er als „sehr positiv“ bewerten. Unter anderem, weil er zum Technischen Direktor Carmelo del Pozo eine gute Beziehung pflegt. Beide kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Rayo Vallecano, wo Coke zum Profi aufstieg.

„Es gibt noch mehr Teams, die interessiert sind“, lässt Coke verlauten. Eine Rückkehr in die Heimat bevorzugt der Spanier jedoch. Insbesondere über eine Leihe, die bei Levante derzeit zur Diskussion steht, würde sich der 30-Jährige freuen. „Im Fall einer fünfmonatigen Anstellung ist es in einer Liga, die ich schon kenne, am einfachsten.“ Es sei leichter sich in einem neuen Team anzupassen, wenn man das Land, die Sprache und die Liga kenne. Coke besitzt bei Schalke noch einen Vertrag bis 2019.

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