Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images
Noch keine einzige Spielminute hat Kevin Stöger in dieser Saison absolviert. Ein Kreuzbandriss, den sich der 26-Jährige im Mai vergangenen Jahres zugezogen hatte, bremste den Mittelfeldstrategen bislang aus. Das Comeback des Hoffnungsträgers scheint zwar näherzurücken, doch darüber hinaus bleibt die Zukunft des Österreichers bislang ungeklärt.
Dass die Fortuna Stöger gerne mit einem langfristigen Vertrag ausstatten würde, ist ein offenes Geheimnis. Bereits direkt nach dem Kreuzbandriss hatte sich Sportvorstand Lutz Pfannenstiel um eine Verlängerung des Arbeitspapieres bemüht, zu einiger Einigung kam es dennoch nicht. Sieben Monate später befindet sich die Fortuna angesichts des zu Saisonende auslaufenden Vertrags allmählich unter Zugzwang. Gerne wolle der Sportvorstand den Mittelfeldspieler halten, „denn er war in der vergangenen Saison ein wichtiger Faktor für den Klassenerhalt“, gab Pfannenstiel gegenüber BILD unumwunden zu.
Tatsächlich darf dem 26-Jährigen ein maßgeblicher Anteil am letztjährigen souveränen Ligaverbleib attestiert werden. Mit fortlaufender Saisondauer kam Stöger zunehmend besser in Tritt und ließ die anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten nach seinem Wechsel schnell hinter sich. Der Ex-Bochumer entwickelte sich zum absoluten Leistungsträger im Fortuna-Mittelfeld, wobei er insbesondere als Vorbereiter glänzen konnte.
Die intensiven Bemühungen Pfannenstiels, Stöger längerfristig zu binden, sind somit mehr als begründet. Warum der Mittelfeldmann das anfängliche Angebot der Fortuna nicht akzeptierte, wollte Pfannenstiel indes nicht verraten. Stöger selbst begründet sein Zögern mit der langen Leidenszeit, die der 26-Jährige hinter sich hat. „Ich habe mir die Zeit genommen, um fit zu werden“, erklärte der Österreicher. „Ich habe nicht so viel darüber nachgedacht, wie es weitergeht.“
Trotz der stockenden Verhandlungen scheint ein Verbleib bei der Fortuna durchaus möglich. „Ich fühle mich hier wirklich wohl“, betonte Stöger zuletzt. „Wirklich sehr wenig“ spreche demnach gegen ein weiteres Engagement in Düsseldorf.
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