Hannover 96

Frist für 96 endet: Bleibt Köln-Leihgabe Horn in Hannover?

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Bei Hannover 96 hat sich Jannes Horn nach einer holprigen Hinrunde mittlerweile zur Stammkraft gemausert. In den jüngsten zehn Liga-Partien stand die Leihgabe aus Köln stets in der Startformation. Trainer Kenan Kocak hat offenbar Gefallen am Defensivmann gefunden, dessen Verbleib in Hannover sich offenbar in der Schwebe befindet.

2017 flossen 7 Mio. Euro nach Wolfsburg

Nachdem Horn in der Rückrunde der Aufstiegssaison beim 1. FC Köln lediglich 45 Minuten auf dem Platz stand, war ein Abschied aus der Domstadt für alle Beteiligten das Beste. Für die Kölner hatte sich Horn damit vorerst zur Fehlinvestition entwickelt, schließlich hatte man für den 23-Jährigen 2017 noch sieben Millionen Euro an Wolfsburg gezahlt. Der Absteiger aus Hannover bemühte sich fortan um den Linksverteidiger, an dem vor zwei Jahren noch Gladbach und Leipzig Interesse gehabt haben sollen.

Foto: Friedemann Vogel/Pool via Getty Images

Vertrag in Köln läuft bis 2022

Im letzten August wurde der Wechsel dann perfekt gemacht, die Roten konnten sich Horns Dienste für ein Jahr und gegen eine Leih-Gebühr von 100 000 Euro sichern. Sein Kontrakt in der Millionenmetropole am Rhein läuft allerdings noch bis 2022. Laut eines „Bild“-Berichts steht im Leih-Vertrag, dass die Kaufoption „bei Zugehörigkeit zum Spielbetrieb der 2. Fußball-Bundesliga schriftlich bis zum 31. Mai 2020“ zu ziehen ist. Die vereinbarte Summe in Höhe von zwei Millionen Euro müsse anschließend bis zum 15. Juli 2020 nach Köln fließen.

Da die Saison zum jetzigen Zeitpunkt unter normalen Umständen bereits beendet wäre, fällt die Frist nun also ungewöhnlicherweise mitten in den 29. Spieltag, an dem Horn wie schon zuletzt wohl auch beim Auswärtsspiel der 96er in Sandhausen für die Startelf eingeplant ist. Nach insgesamt neun Jahren beim VfL Wolfsburg ist der gebürtige Braunschweiger auch fußballerisch längst ein echter Niedersachse. In der Landeshauptstadt will man Horn zwar fest verpflichten, allerdings nicht für zwei Mio. Euro. Stattdessen will man an der Leine den Preis drücken.

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