Premier League

Bayern wollte ihn: Chelseas neuer Mittelfeldstar kommt von Partnerklub Straßburg

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Enzo Fernandez gilt bei Chelsea als potenzieller Wechselkandidat im Sommer. Die Blues stehen nun vor der Verpflichtung eines möglichen Nachfolgers für den 120-Millionen-Mann. Mittelfeldspieler Valentin Barco hat bereits Premier League-Erfahrung.

Durchbruch bei Partnerklub Straßburg

Wie der argentinische Transferjournalist Augusto Cesar berichtet, steht Chelsea kurz vor dem Transfer von Valentin Barco. Demnach wird der 21-jährige Argentinier im Sommer von Straßburg an die Stamford Bridge wechseln. Auch der FC Bayern München war an Barco dran, zog aber durch die Eigentümerverhältnisse von Straßburg und Chelsea den kürzeren.

Valentin Barco stammt aus der Jugend der Boca Juniors und wechselte im Januar 2024 zu Brighton & Hove Albion. Dort konnte er sich aber nicht durchsetzen, auch bei einer Leihe zum FC Sevilla blieb er glücklos. Im Februar 2025 wurde er zu Straßburg verliehen, im Sommer verpflichteten die Elsässer den Argentinier dann fix. Unter dem nunmehrigen Chelsea-Trainer Liam Rosenior blühte Barco auf und entwickelte sich zu einem der besten Mittelfeldspieler der Ligue 1.

In Argentinien wurde Barco vermehrt als Linksverteidiger bzw. im linken Mittelfeld eingesetzt. In Frankreich gelang dann die Umschulung in das zentrale Mittelfeld. Beide Positionen dürften auch für das argentinische Nationalteam interessant sein. Zuletzt schoss er im Testspiel gegen Sambia sein erstes Tor für die Albiceleste.

Fernandez muss zwei Spiele aussetzen

Die Situation um Enzo Fernandez hingegen spitzt sich immer weiter zu. Nach Kommentaren um einen möglichen Wechsel zu Real Madrid muss der 25-Jährige nun die nächsten beiden Partien aussetzen. Die Blues treffen auf Port Vale im FA Cup und empfangen im Anschluss Manchester City in der Liga. „Ich glaube, dass in Bezug auf unsere Kultur und das, was wir aufbauen wollen, eine Grenze überschritten wurde.“, erklärte Chelsea-Trainer Liam Rosenior.

„Mir gefällt Madrid sehr“, liebäugelte Fernandez zuletzt mit Wechselgedanken. Laut dem englischen „Telegraph“ kamen diese Aussagen nicht gut bei seinen Mitspielern an. Das Verhältnis zwischen dem Klub und dem Weltmeister von 2022 gilt weiterhin als angespannt. In der Vergangenheit kritisierte Fernandez die Entlassung von Enzo Maresca zu Jahresbeginn. Außerdem war er in einen Rassismusskandal um französische Spieler betroffen, von denen manche bei Chelsea spielen.

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