Hannover 96

Nach Frei-Absage: Mehrere Kandidaten auf Trainerposten in Hannover

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Mit Alexander Frei hatte Hannover 96 ursprünglich bereits seine Wunschlösung für das Traineramt gefunden. Trotz offenbar vielversprechender Gespräche sagte der Schweizer nun ab, er setzt sein Traineramt in der Jugend des FC Basel fort. 96 hingegen muss sich auf der Suche nach einem Nachfolger für Mirko Slomka somit anderen Kandidaten widmen.

Frei sagt 96 ab

„Ich fühle mich geehrt, dass ich bei einem Traditionsverein wie 96 als Trainerkandidat gehandelt werde“, erklärte der ehemalige Stürmer. „Es ist für mich selbstverständlich, dass ein Verein von diesem Format in einer attraktiven Liga für jeden Trainerkandidaten eine Überlegung wert sein sollte.“ Nichtsdestotrotz sagte der einstige Dortmunder Hannover letztlich ab. Frei hätte wohl nahezu perfekt in das Anforderungsprofil der Niedersachsen gepasst. Nachdem zuletzt Thomas Doll und Mirko Slomka beide wenig überzeugten konnten, möchte 96 nun offenbar mit einem jungen und frischen Coach in die Erfolgsspur zurückkehren.

Wer übernimmt in Hannover?

Einige Namen geistern bereits seit Tagen durch die Gazetten. Sportdirektor Jan Schlaudraff fahndet intensiv nach einer möglichen Lösung. „Am Ende des Tages geht es um die Qualität. Wir wollen für den Verein die bestmögliche Entscheidung treffen“, sagte der Sportdirektor gegenüber Sportbuzzer. Inwieweit diese mit Hannes Wolf zusammenhängt, bleibt noch unklar. Der 38-Jährige ist seit Sommer vereinslos. Zuvor hatte er den VfB Stuttgart ins Oberhaus zurückgeführt und war in Hamburg an selbigem Unterfangen knapp gescheitert.

Auch Alexander Zorniger wird hartnäckig als Slomka-Nachfolger gehandelt. Der 52-Jährige trainierte zuletzt Brøndby Kopenhagen, die er fast zur dänischen Meisterschaft führte. In der Folgesaison wurde Zorniger nach einigen schwächeren Ergebnissen überraschend beurlaubt. Ein Treffen zwischen dem ehemaligen Stuttgart-Coach und Schlaudraff soll es bereits gegeben haben.

Ex-Aue-Trainer Daniel Meyer werden immerhin Außenseiterchancen zugerechnet. Der 40-Jährige soll allerdings auch beim Mitabsteiger aus Nürnberg zum Kandidatenkreis zählen, selbiges gilt womöglich auch für Hannes Wolf.

 

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