Hannover 96

Zieler über seine Hannover-Rückkehr: „Es gab finanziell lukrativere Optionen“

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Für 750 Tausend Euro wechselte Ron-Robert Zieler in diesem Sommer zurück zu Hannover 96, wo er schon von 2010 bis 2016 gespielt hatte. Nun äußerte sich der 30-Jährige im Interview mit der „Sport Bild“ darüber, was den Verein für ihn so besonders macht und warum er für die Niedersachsen auch auf Gehalt verzichtet.

Zieler: „Es gibt andere Faktoren als Gehalt“

Rund die Hälfte seines Gehalts, das er in Stuttgart verdient haben soll, musste Zieler durch seinen Wechsel nach Hannover einbüßen. Doch nicht nur das Finanzielle spielte eine Rolle für die Rückkehr des Torhüters. „Es gibt noch andere wichtige Faktoren als das Gehalt „, sagt der Weltmeister von 2014. Er geht sogar noch weiter und ordnet die Verhältnisse im Profifußball ein. „Man muss da auch die Kirche im Dorf lassen. Ich verdiene trotzdem noch sehr gutes Geld.“

Trotzdem habe es wohl finanziell lukrativere Optionen für den gebürtigen Kölner gegeben, beispielsweise im Ausland. Dennoch habe er sich gefragt: „Was möchte ich in meiner Karriere noch erreichen? Was ist mir wichtig in den nächsten Jahren?“ Was ihn schließlich zu einem weiteren Engagement bei Hannover bewegt hat, klingt ganz pragmatisch. „Ich bin 30 Jahre alt und habe so gut wie alles erlebt. Jetzt hatte ich die Möglichkeit, bei meinem Herzensklub ein Teil des Neuanfangs zu werden – und wollte dabei sein.“

Für Zieler ist es „ein Privileg“, in Hannover zu spielen

Dabei sind es mehrere Faktoren, die die Stadt und den Verein für Zieler so besonders machen. „Es ist ein Privileg, in der Stadt zu spielen, in der man sich so wohlfühlt.“ Auch nach seiner Karriere möchte der Torhüter weiter in Hannover leben. „Ich habe nun einen Vier-Jahres-Vertrag, und auch wenn man nie weiß, wie es kommt, kann ich mir vorstellen, hier meine Karriere zu beenden.“

Am Freitagabend steht nun erst einmal der Zweitligaauftakt im Duell der Absteiger gegen den VfB Stuttgart an. Sowohl seinem Ex-Klub als auch Hannover traut Zieler den Wiederaufstieg zu, dennoch sagt er: „Momentan kann glau­be ich niemand sagen, dass er es si­cher schafft. Der Aufstieg wird bru­tal schwer.“

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