Hertha BSC

„Größte Transformation“ angekündigt: Hertha trifft Leitl und Weber Entscheidung

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Hertha BSC wird aller Voraussicht nach den Aufstieg in die Bundesliga auch in der dritten 2. Liga-Saison erneut verpassen. Trainer Stefan Leitl und Sportdirektor Benjamin Weber standen zuletzt zunehmend in der Kritik. Geschäftsführer Peter Görlich hat nun entschieden, wie es mit beiden weitergeht. Gleichzeitig kündigt er einen harten Umbau an.

Leitl und Weber bleiben

Trotz einer enttäuschenden Saison in der 2. Bundesliga bleibt Stefan Leitl Cheftrainer von Hertha BSC. Auch Sportdirektor Benjamin Weber behält seinen Posten. Das hat Geschäftsführer Peter Görlich in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unmissverständlich klargestellt. Auf die Frage nach Leitl antwortete der 59-Jährige knapp: „Ja.“ Auf die Nachfrage zu Weber ergänzte er ebenso klar: „Auch hier ja.“

Görlich begründet die Entscheidung mit der Verantwortung für die langfristige Stabilität. „Diesem Verein tut in seiner Wankelmütigkeit Kontinuität gut“, erklärte er. Kontinuität bedeutet jedoch keinen Stillstand, sondern soll die Grundlage für eine sportliche Stabilisierung schaffen. Seit seiner Übernahme im September 2025 habe sich die Stimmung im Verein zwar gebessert, doch nun stehe eine tiefgreifende Transformation an.

Görlich kündigt „größte Transformation“ an

Während die Führungsetage bleibt, soll der Kader deutlich verändert werden. Görlich kündigt eine schlan­kere und günstigere Mann­schaft an. Hertha habe einen der teuersten Kader der Liga, der in der aktuellen Konsolidierungsphase nicht mehr tragbar sei. „Wir werden die Kadergröße reduzieren und die Ausgabenstruktur anpassen“, so der Geschäftsführer. Ein Transferüberschuss im Sommer wird notwendig sein, weshalb Abgänge von Leistungsträgern wahrscheinlich sind. „Am liebsten würde ich keinen unserer Spieler abgeben, aber es gibt einen Markt. Wenn Angebote für Spieler reinkommen, müssen wir die aufgrund unserer Situation gewissenhaft prüfen und gemeinsam mit den Spielern Entscheidungen treffen“, sagte Görlich.

Der Geschäftsführer sprach offen von „der größten Transformation im Fußball“ für Hertha. Die Berliner kämpfen mit einer mangelhaften Infrastruktur und hohen Schulden: „Wir haben keine Trainingsbedingungen auf Bundesligastandard“, kritisierte er. Dennoch sieht er die laufende Saison als möglichen Startpunkt für etwas Größeres.

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