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Hertha BSC: Kommt Kempf jetzt doch noch im Winter? – Die Zeit rennt

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Das Marc-Oliver Kempf und Hertha BSC sich über einen Wechsel einig seien, darüber wurde schon in der letzten Transferperiode berichtet. Doch eigentlich sah es momentan eher danach aus als würde der Innenverteidiger erst im kommenden Sommer nach Berlin gehen. Laut dem Bezahlsender „Sky“ sollen Hertha und der VfB Stuttgart aber daran arbeiten, dass der Wechsel doch noch im Winter über die Bühne gehen kann. Dafür bleibt ihnen aber nicht mehr viel Zeit.

Kempf und Hertha sind sich schon länger einig

Eigentlich hätte Kempf schon in der letzten Sommertransferperiode zur Alten Dame wechseln können. Doch das hat dann aus unbekannten Gründen nicht geklappt. Damals war aber schon rauszuhören, dass der 26-Jährige auf jeden Fall 2022 zur Hertha gehen soll. Es war nur noch nicht genau klar, wann. Die zwei Optionen waren entweder, dass der Transfer in der nun laufenden Wintertransferperiode oder erst am Ende der Saison vollzogen werden sollte. Aktuell sah es eigentlich eher nach der zweiteren Lösung aus.

Ein schneller Transfer wäre für alle Beteiligten von Vorteil

Doch seit dem gestrigen Montag sollen „Sky“ zufolge beide Vereine daran arbeiten, dass Kempf doch jetzt schon zur Alten Dame wechseln kann. Für Stuttgart wäre der Vorteil an einem Winter-Transfer, dass sie so noch eine Ablöse für den ehemaligen Freiburger bekommen würden. Denn sein Vertrag läuft im Sommer aus und er wäre dann ablösefrei zu haben. Außerdem spielt der Linksfuß auch keine große Rolle mehr in der Mannschaft von Pellegrino Matarazzo, obwohl er am Anfang der Saison noch gesetzt war. Auf seiner Position spielt mittlerweile Hiroki Ito. Gerade einmal 14 Einsätze hat der U21-Europameister von 2017 bisher bekommen. Immerhin schoss der Abwehrspieler in denen drei Tore, was für einen Innenverteidiger keine schlechte Bilanz ist. Somit wäre ein Abgang auch für Kempf eine gute Option.

Aber auch Hertha BSC würde von einem schnellen Wechsel profitieren. Die Alte Dame steht mit 22 Punkten nur auf Platz 13 der Tabelle und hat lediglich drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Vor allem die Defensive ist sehr wackelig. Für diese wäre der erfahrene Kempf eine große Verstärkung und könnte für mehr Stabilität sorgen. Das große Problem bei einem baldigen Wechsel könnte die Zeit sein. Beiden Vereinen bleiben nur noch sechs Tage für eine Einigung. Denn dann endet die Wintertransferperiode.

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