Foto: ODD ANDERSEN/AFP/Getty Images
Michael Preetz bewertet die Länderspiele der letzten Wochen während der Corona-Krise eher negativ. Besonders kritisch sieht der Manager von Hertha BSC die zusätzlichen Testspiele zwischen den Duellen in der Nations League.
Bei der virtuellen Pressekonferenz des Hauptstadtklubs bezeichnete Preetz die vergangenen Spiele der Nationalmannschaften als „überschaubar sinnvoll“. Testspiele, wie beispielsweise die Partie des DFB-Teams gegen Tschechien, seien „in diesen Zeiten total überflüssig“, so Preetz.
In der Tat hatte das Länderspiel der deutschen Auswahl gegen das Nachbarland sportlich wenig Wert. Grund für die Ansetzung war indirekt ein Vertrag mit der UEFA, in dem sich die Verbände verpflichtet haben, von 2018 bis 2022 40 Länderspiele auszutragen, welche im Fernsehen übertragen werden.
Weiter sagte Preetz, dass man als Verein grundsätzlich Verständnis für die Verpflichtungen der Nationalmannschaften habe, „aber gerade in diesen Zeiten kommen Spieler an ihre Belastungsgrenzen und insbesondere die Sinnhaftigkeit von Freundschaftsspielen kann man hinterfragen“, stellte der 53-Jährige klar. „Wir sind eben der Arbeitgeber der Spieler, bezahlen sie und müssen mit dem Zustand leben, in dem sie wieder zu uns kommen. Das ist nicht optimal, das muss man klar so sagen“, begründete der Hertha-Verantwortliche seine Ansichten.
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