Hertha BSC

Leitl bestätigt: Brooks vor Hertha-Comeback

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John Anthony Brooks steht vor dem Comeback. Nach einer quälend langen Verletzungsphase kehrt der 33-Jährige am Sonntag beim Heimspiel gegen Darmstadt 98 erstmals in den Kader von Hertha BSC zurück. Ein großer Schritt für den US-Amerikaner, der seit seiner Rückkehr nach Berlin im Sommer 2024 von Rückschlägen geplagt war.

Der schwere Weg zurück nach Berlin

Brooks unterschrieb bei seiner Rückkehr nach Berlin einen Vertrag bis 2026. Mit über 250 Bundesligaeinsätzen und 45 Länderspielen für die USA sollte der erfahrene Innenverteidiger der jungen Hertha-Mannschaft in der 2. Bundesliga sofort Stabilität geben und eine Führungsrolle im Aufstiegskampf übernehmen. Sein letztes Pflichtspiel für Hertha BSC hatte Brooks im Jahr 2017 absolviert.

Doch der Neuanfang wurde zum Albtraum. Bereits in der ersten Trainingswoche nach seiner Rückkehr zog sich Brooks eine schwere Sprunggelenksverletzung zu, die ihn die komplette Saison 2024/25 außer Gefecht setzte. Es folgten Monate der Rehabilitation, ein Pflichtspieleinsatz blieb aus. Der nächste Comeback-Versuch im Sommer 2025 scheiterte prompt, als Brooks sich im Testspiel gegen den BFC Dynamo eine Wadenverletzung zuzog. Weitere Rückschläge ließen nicht lange auf sich warten, darunter erneut Probleme am Sprunggelenk im November 2025. Die Konsequenz war das Verpassen der gesamten Hinrunde der laufenden Saison 2025/26.

Comeback gegen Darmstadt 98

Nun endet die Leidenszeit: Brooks ist seit Wochen vollständig ins Mannschaftstraining integriert, das Feedback aus dem Trainerstab und der Mannschaft ist durchweg positiv. Trainer Stefan Leitl erklärte in der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Darmstadt 98: „Jay wird im Kader stehen für Sonntag, das erste Mal. Er ist seit mehreren Wochen komplett im Training integriert. Das Feedback ist gut. Dementsprechend wird er mit dabei sein“. Eine Startelf-Garantie gibt es nicht: „Ich sehe ihn jetzt nicht in der Startelf. Es ist für Jay der erste Step, zurück in die Mannschaft zu kommen. Wir versuchen, ihm Minuten zu geben, dass er seinen Rhythmus findet.“

Das Spiel gegen Darmstadt hat für Hertha BSC eine kaum zu überschätzende Bedeutung. Die Alte Dame braucht dringend einen Sieg, um in der oberen Liga-Tabellenhälfte dranzubleiben und den direkten Kontakt zu den Aufstiegsrängen nicht zu verlieren. Sollte das Team am Sonntag patzen, würde der Rückstand auf die direkten Aufstiegsplätze weiter anwachsen. Und der Traum vom direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga würde erneut in weite Ferne rücken.

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