Hertha BSC

Tjark Ernst: So steht es um seine Hertha-Zukunft

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Er ist wahrscheinlich der beste Torwart der Liga. Tjark Ernst hält Hertha BSC weiter im eigentlich bereits abgeschriebenen Aufstiegskampf. Durch seine beachtliche Leistung rückt seine Zukunft bei der Alten Dame in den Vordergrund.

Das Spiel gegen Dresden

Gegen Dynamo Dresden am vergangenen Samstagabend hat sich Hertha mit 1:0 durchgesetzt. Das glückliche Tor schoss Marten Winkler mit Hilfe von Gegenspieler Alexander Rossipal. Das Spiel wurde überschattet von Fan-Ausschreitungen, beide Fanlager beschossen sich mit Pyrotechnik, Dynamo-Anhänger stürmten den Platz. Die Polizei musste einschreiten, es folgte eine 20-minütige Unterbrechung, bis Schiedsrichter Sven Jablonski die Partie wieder anpfiff.

Doch das Ergebnis hätte auch anders aussehen können. In der zweiten Halbzeit wurde erstmal Josip Brekalo mit Rot vom Platz gestellt (zwei Spiele Sperre). Dann wurde ein Elfmeter gegen Hertha ausgesprochen, weil Paul Seguin den Ball an den Arm bekam. Für Ernst war es Zeit sich abermals zu beweisen, er sprang in die richtige Ecke und hielt den von Vincent Vermeij getretenen Elfer. Wenige Minuten später zappelte das Spielgerät im Netz der Dresdner.

Ernst ist in Top-Form

Von Mitspieler Toni Leistner gab es lobende Worte an Ernst: „Wir haben mit Tjark den besten Torhüter der Liga“. Elfmal blieb der junge Keeper in dieser Saison ohne Gegentor. Platz eins in dieser Statistik teilt er sich mit Schalkes Loris Karius. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache, der 23-Jährige ist in Top-Form. Ohne Ernst wäre Hertha definitiv nicht in der Position, in der sich der Zweitligist gerade befinden.

Seine Performance bleibt nicht ungeachtet. Bis 2027 läuft das Arbeitspapier von Ernst noch in der Hauptstadt. Laut der Bild soll sich eine Ausstiegsklausel in Höhe von fünf Millionen Euro eingeschrieben sein, die für die Top 5 Ligen und für Klubs, die nächste Saison international spielen gilt. Interesse gibt es ohne Ende, genannt werden Ajax Amsterdam, der FC Porto, aber auch Borussia Mönchengladbach. Zudem wurde Ernst bereits von Scouts aus der Premier League beobachtet, fügt Sky hinzu. Konkrete Anfragen liegen laut der Berliner Morgenpost aber nicht vor.

Keine Wechselgedanken

Zeit sich zu entscheiden hat der Torwart. Wie die Berliner Morgenpost weiter schreibt, soll er sich in Berlin wohlfühlen und keine Wechselgedanken haben. Von Spieler- als auch Klubseite will man den Ausgang der Saison abwarten und dann die Situation bewerten, heißt es weiter.

Sich für Hertha zu entscheiden würde einige Vorteile mit sich bringen. Zum einen gibt der Klub Ernst ein sicheres, professionelles Umfeld mit Bundesliga-Bedingungen. Und zum anderen ist er als Nummer 1 gesetzt, etwas was für vor allem junge Torhüter extrem wichtig ist.

Trainer Stefan Leitl sagte in der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Kaiserslautern, dass er „es gerne sehen“ würde, wenn Ernst bei der Hertha bleibt. Doch er weiß, dass der Klub „auch andere Themen“ habe. Konkret die finanzielle Seite: „Wir müssen ausbilden, wir müssen aber auch Transfererlöse erzielen“. Fünf Millionen Euro würden den Verantwortlichen also schmecken.

Vermeintlich einfache Gegner

Zu schmecken scheint auch das Restprogramm der Herthaner. In den Top 6 hat die Mannschaft von Trainer Leitl wohl die einfachsten Gegner. Alle Spiele kann man gewinnen – und der Aufstieg könnte wohl doch möglich sein. Doch darauf sollte man sich nicht ausruhen, denn die 2. Liga hat mehrfach bewiesen, dass sie unberechenbar sein kann. Mit Tjark Ernst im Kasten hat Hertha BSC aber einen Torwart in Top-Form. Kaiserslautern folgt am Samstag.

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