Hertha BSC

Trotz Verletzungen: Hertha konzentriert vor Karlsruhe

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Hertha BSC kämpft in der 2. Bundesliga weiter um den Aufstieg, doch nach dem 0:0 gegen Tabellenführer Schalke 04 häufen sich die personellen Rückschläge. Besonders im Fokus stehen Kennet Eichhorn und Maurice Krattenmacher, die sich im Topspiel verletzt haben und dem Team nun länger fehlen könnten.

Eichhorn musste kurz vor Schluss mit einer Sprunggelenksverletzung ausgewechselt werden. Laut Sky verdichten sich die Hinweise auf einen Syndesmosebandriss, der in den meisten Fällen mindestens zwölf Wochen Ausfall bedeutet und sogar ein vorzeitiges Saison-Aus drohen lässt. Die endgültige Untersuchung steht noch aus, doch die Stimmung im Verein ist entsprechend gedrückt. Eichhorn ist für die Hertha eigentlich unverzichtbar, doch wird jetzt wohl durch Jeremy Dudziak ersetzt.

Ähnlich bitter traf es Krattenmacher. Der 20-jährige Offensivspieler zog sich eine Verletzung am Oberschenkel zu und fällt damit ebenfalls aus. Beide Ausfälle kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt und belasten die ohnehin dünne Personaldecke zusätzlich.

Konzentriertes Training trotz Personallücke

Beim letzten öffentlichen Training vor der Partie gegen den Karlsruher SC fehlten auch Agustín Rogel, Diego Demme, Niklas Kolbe, Leon Jensen sowie Jón Dagur Thorsteinsson. Für einen positiven Akzent sorgte die Rückkehr von Tjark Ernst. Der Torhüter hatte gegen Schalke aufgrund grippeähnlicher Symptome im Zuge einer Infektwelle im Kader gefehlt, doch war heute wieder voll dabei.

Marius Gersbeck absolvierte zu Beginn der Einheit ein individuelles Programm mit Torwarttrainer Andreas Menger. Der Fokus lag auf Flanken und Standards, nachdem der Keeper im Spiel gegen Schalke zweimal unsicher wirkte. John Brooks nahm zunächst am Mannschaftstraining mit, aber absolvierte nach einer Trinkpause ein kurzes individuelles Training. Ein vorsichtiger Umgang mit dem erfahrenen Innenverteidiger.

Trotz der zahlreichen Ausfälle zog die Mannschaft das Programm konzentriert durch. Nach einer kurzen Passübung zum Aufwärmen folgten vor allem Spielformen mit hoher Intensität. Die verbliebenen Spieler zeigten sich fokussiert auf die Aufgabe. Am Samstag wird Hertha auswärts gegen den KSC spielen, mit dem Ziel, endlich wieder einen Sieg zu holen. Sonst verliert man den Anschluss an die Aufstiegsplätze.

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