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Der FC Bayern München verliert ein vielversprechendes Talent aus seinem Nachwuchs, und der VfL Bochum sichert sich das Juwel langfristig. Moritz Göttlicher, eines der größten Mittelfeldtalente Deutschlands, wechselt in den Ruhrpott. Der 17-Jährige erhält dort die Chance, die ihm in München vorerst verwehrt blieb.
Laut Sky gilt der Wechsel bereits als fix. Am Freitag soll der Medizincheck an der Castroper Straße erfolgen. Anschließend ist ein Vertrag bis Sommer 2031 vorgesehen, fünfeinhalb Jahre Laufzeit und damit wohl der längste Kontrakt im aktuellen Bochumer Kader. Zwischen dem FC Bayern und dem VfL ist bereits eine Einigung erzielt, als Ablöse wird lediglich eine Ausbildungsentschädigung fällig.
Bochum setzte sich damit gegen namhafte Konkurrenz durch. Neben Bundesligisten wie dem FC Augsburg und Mainz 05 sollen auch mehrere ausländische Klubs Interesse gezeigt haben. Ausschlaggebend für Göttlicher war jedoch die sportliche Perspektive: Unter Trainer Uwe Rösler verspricht sich der 17-Jährige einen frühzeitigen Einstieg in den Profibereich und reale Chancen auf Spielzeit. Der Verein verfolgt seit Monaten eine klare Linie in der Talentförderung. Spieler wie Cajetan Lenz, der sich zum Stammspieler entwickelte und inzwischen auf den Zetteln mehrerer Bundesligisten steht, dienen als Orientierung. Sollte Lenz im Sommer den nächsten Schritt gehen, könnte Göttlicher perspektivisch in diese Rolle hineinwachsen.
Göttlicher durchlief seit 2016 die Nachwuchsabteilung des FC Bayern München und zählte dort über Jahre zu den auffälligsten Mittelfeldtalenten seines Jahrgangs. In der laufenden Saison kam der zentrale Mittelfeldspieler überwiegend für die U19 zum Einsatz, und sammelte zudem internationale Erfahrung in der UEFA Youth League. Trotz einer Beckenverletzung seit Mitte Oktober konnte der deutsche U17-Nationalspieler überzeugen: In elf Pflichtspielen erzielte er fünf Tore und bereitete zwei weitere vor.
Vereinsintern galt Göttlicher lange als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für den Sprung in den Profikader. Aufgrund seiner Dynamik, Spielintelligenz und Offensivqualitäten wurden sogar Vergleiche mit Bastian Schweinsteiger oder Leon Goretzka gezogen. Dennoch zeichnete sich früh ab, dass der direkte Weg in die Bayern-Profimannschaft schwierig werden würde, auch, weil sein Vertrag am Saisonende ausläuft.
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