Foto: Frank Peters/Bongarts/Getty Images
Noch im Februar hatte der ehemalige Bundesliga-Profi Peter Peschel sich „Sorgen“ gemacht, um seinen VfL aus Bochum. Mittlerweile sieht die Situation ganz anders aus. Der Klub hat sich um 180 Grad gedreht und knüpft nahtlos an die Top-Form der letztjährigen Rückrunde an.
Nach sechs Zweitliga-Partien steht der VfL mit nur einer Niederlage auf Platz zwei. Die Diskrepanz zwischen diesem Saisonstart und dem letztjährigen könnte kaum größer sein. Peter Peschel offenbart gegenüber „Reviersport“ seine Begeisterung für die Trendwende: „Es sieht ja schon so aus, dass sich einige Jungs in der Mannschaft wohl ohne den Druck der Fans, der Tribünen einfacher tun. Zumindest sprechen die Ergebnisse dafür. Nach dem Re-Start wurde Bochum Corona-Meister, jetzt sieht es mit wenigen Zuschauern bzw. auch zuletzt Geisterkulissen wieder sehr gut aus“.
Zwar ist es logischerweise noch viel zu früh, um mögliche Planungen für die höchste Spielklasse anzutreiben, jedoch ist Peschel davon überzeugt, dass ein Aufstieg möglich ist und kein Zufallsprodukt des Traditionsklubs wäre: „Man darf und sollte immer Träume haben. Aber natürlich darf man träumen. Der VfL bringt alles mit, um in der 1. Bundesliga zu spielen. Jetzt ist der Klub in der elften Saison in der 2. Bundesliga. Ich sage mal so: Es ist an der Zeit, diese Liga zu verlassen. Das Stadion, das Umfeld, die Fans, die Tradition, die Stadt: Der VfL ist für mich erstklassig“.
Trainer Thomas Reis hat mittlerweile in 37 Pflichtspielen mit den Bochumern einen Punkteschnitt von 1,57 Punkten pro Spiel. „Man muss auch ehrlich zugeben, dass der VfL die ganz großen Gegner bisher nicht hatte. Trotzdem sind die Leistungen und die Punkteausbeute sehr gut. In einigen Spielen hat man sogar Punkte liegen lassen. Der Spielstil gefällt mir“, bewertet Peschel die Gesamtlage. Tatsächlich war die Partie gegen den VfL Osnabrück (0:0) die einzige Begegnung gegen einen Klub aus der aktuellen oberen Tabellenhälfte.
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