Christoph Dabrowski hat mit Aue abermals verloren. (Photo by Thomas Eisenhuth/Getty Images)
Intern plant man beim FC Erzgebirge Aue natürlich bereits mit der Regionalliga. Bekannt ist, dass der Etat für die kommende Saison, um 40 % gesenkt werden muss, von aktuell rund 13 Millionen Euro auf 8 Millionen Euro. Damit wären die Veilchen aber für einen Regionalligisten noch immer optimal aufgestellt, wenn es denn so kommt.
Das Problem ist, dass es im Lößnitztal zu einem Machtkampf kommen kann. Laut Medienberichten hat der Aufsichtsrat bereits Kontakt zu Ex-Profi René Klingbeil aufgenommen, der als neuer Coach gehandelt wird. Die Aufsichtsratsmitglieder haben dabei aber Präsident Thomas Schlesinger und Sportvorstand Jens Haustein übergangen.
Schlesinger und Haustein sind für die Verpflichtung von Christoph Dabrowski und Sportchef Michael Tarant verantwortlich. Freunde wird’s beim Kumpelverein in den kommenden Wochen kaum geben.
Michael Tarant hat es bisher übrigens vermieden, die Frage nach einem weiteren Engagement in Aue im Falle des Abstiegs zu beantworten. Der ehemalige Profi des FC Bayern musste kürzlich zugeben, dass er sich in der Winterpause von allen angedachten Neuverpflichtungen Körbe eingeholt hat. Kein Spieler wollte zum FC Erzgebirge wechseln.
Das Spielermaterial könnte sich mit Blick auf den Neustart in der Regionalliga zum nächsten Problem entwickeln. Vom aktuellen Kader hat nur der dritte Torhüter Max Uhlig einen Vertrag, der für die 4. Liga gilt.
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