3. Liga

Trainerpuzzle in Aue: Rückkehr von Aufstiegsheld Christian Tiffert wird immer konkreter

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Beim FC Erzgebirge Aue laufen die Planungen für den direkten Wiederaufstieg bereits auf Hochtouren – und im Zentrum steht die Frage nach dem künftigen Cheftrainer. Parallel zur Zusammenstellung des Kaders soll auch die Besetzung der Trainerbank geklärt werden. Nach aktuellen Informationen verdichten sich die Hinweise, dass Aufstiegsheld Christian Tiffert als Wunschlösung der Vereinsführung gilt.

Tiffert als Favorit – Vergangenheit und Profil passen

Tiffert trainiert derzeit die zweite Mannschaft von Hansa Rostock und wäre im Sommer ablösefrei zu haben, da sein Vertrag ausläuft. Der 44-Jährige, der 2016 als Leitfigur auf dem Platz mit Aue in die 2. Liga aufstieg, kennt Verein, Umfeld und Erwartungen im Erzgebirge bestens. Zudem besitzt er den Fußballlehrer, war bereits Cheftrainer beim Chemnitzer FC in der Regionalliga Nordost und gilt fachlich wie menschlich als bestens vernetzt in der Region.

Auch persönliche Gründe sprechen für einen Wechsel: Tiffert lebt mit seiner Familie in Chemnitz und würde mit einem Engagement in Aue beruflich wieder näher an seinem Lebensmittelpunkt arbeiten können. Nach Vereinskreisen soll es bereits ein erstes Vorstellungs­gespräch mit den FCE-Verantwortlichen gegeben haben.

Alternativen: Shubitidze, Thielemann, Klingbeil

Neben Tiffert wird auch Interimstrainer Khvicha Shubitidze als Option gehandelt. Der 51-Jährige hat die Veilchen nach einer sportlichen Talfahrt unter Jens Härtel und Christoph Dabrowski stabilisiert und unter anderem den Einzug ins Sachsenpokal-Finale sowie einen wichtigen Auswärtssieg in Ingolstadt eingefahren. Er besitzt ebenfalls die Fußballlehrer-Lizenz und „Stallgeruch“, bringt aber im Männerbereich deutlich weniger Erfahrung als andere Kandidaten mit.

Im erweiterten Kandidatenkreis befindet sich Ronny Thielemann, dessen Vertrag als U19-Co-Trainer bei RB Leipzig im Sommer ausläuft. Er bringt mit mehreren Stationen als Chef- und Co-Trainer (unter anderem Hansa Rostock, 1. FC Magdeburg, FSV Zwickau) viel Drittliga- und Regionalliga-Erfahrung sowie Wismut-Vergangenheit mit.

René Klingbeil, aktuell Cheftrainer beim KSV Hessen Kassel mit Vertrag bis 2028, wurde zwar aus dem Umfeld Aues kontaktiert, gilt aber eher als Außenseiterlösung.

  • Christian Tiffert (44) gilt mit Aue-Vergangenheit, Fußballlehrer-Lizenz und Regionalliga-Erfahrung als Favorit auf den Cheftrainerposten.
  • Interimstrainer Khvicha Shubitidze hat die Mannschaft stabilisiert, ihm fehlt aber breite Erfahrung als Chefcoach im Profibereich.
  • Ronny Thielemann und René Klingbeil werden ebenfalls genannt, haben jedoch aufgrund Vertragssituation und Rollenprofil aktuell eher Außenseiterchancen.
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