VfL Osnabrück

Im Sommer: Osnabrück-Talent wechselt in die zweite Liga

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Der VfL Osnabrück verliert ein Talent an die 2. Bundesliga. Wie der Drittligist am Dienstag mitteilte, wird Kevin Wiethaup seinen auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängern und im Sommer den Verein verlassen. Sein Weg führt zum Karlsruher SC.

Osnabrück wollte mit Wiethaup weitermachen

„Wir haben Kevin bereits in der Sommervorbereitung signalisiert, dass wir die Zusammenarbeit mit ihm gerne fortsetzen möchten“, verrät der Technische Direktor Daniel Latkowski in der Pressemitteilung der Osnabrücker. Gespräche wurden „vereinbarungsgemäß“ im Winter erneut aufgenommen, doch der 20-Jährige hat sich „für einen anderen Weg entschieden“. Man habe „keinen Zweifel daran, dass sich [Wiethaup] bis zum Sommer weiterhin zu 100 Prozent für den VfL und unsere Ziele einsetzen wird.“

Lob gab es zudem bezüglich seiner Entwicklung, der „ein aktuelles Beispiel dafür [ist], wie wichtig uns die Förderung von Spielern aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum ist“, wie der VfL-Direktor Fußball Joe Enochs ergänzte. „Seinen Heimatverein zu verlassen, ist keine einfache Entscheidung. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dennoch dafür entschieden, ab Sommer eine neue Herausforderung in einem neuen Umfeld anzunehmen. Bis dahin gilt meine volle Konzentration dem VfL“, fügte der Mittelfeldspieler hinzu.

„Bringt genau die Qualitäten mit, die wir suchen“

In der laufenden Saison bestritt Wiethaup 15 Pflichtspiele in der 3. Liga. Am vergangenen Spieltag gegen den SSV Jahn Regensburg steuerte er seine erste Torvorlage bei. Neben Mats Remberg, Yigit Karademir, Ismail Badjie und Bernd Riesselmann gehört Wiethaup zu den aktuellen Kaderspielern, die im Osnabrücker Nachwuchsleistungszentrum ausgebildet wurden. Anders als beim gebürtigen Bocholter wurden die Verträge mit Badjie und Riesselmann zuletzt verlängert.

In Karlsruhe freut man sich bereits auf einen Spieler mit „großem Potenzial, der hervorragend zu unserer strategischen Ausrichtung passt“. Wiethaup bringe „genau die Qualitäten mit, die wir für unseren Weg suchen“, wird Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport beim KSC, in einer Mitteilung zitiert. „Wir sehen in ihm ein spannendes Profil, das in unserem Spiel viele Möglichkeiten eröffnet und noch großes Entwicklungspotenzial besitzt“, ergänzt Timon Pauls, Direktor Profifußball.

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