1. FC Köln

1. FC Köln bestätigt: Positive Zahlen für vergangenes Geschäftsjahr

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Trotz des Abstiegs in die 2. Bundesliga hat der 1. FC Köln das Geschäftsjahr 2024/25 finanziell erfolgreich abgeschlossen. Auf der Mitgliederversammlung im RheinEnergieStadion präsentierte Finanz-Geschäftsführer Philipp Türoff vor rund 5.000 Mitgliedern eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Mit einem Umsatz von 150,8 Millionen Euro und einem Gewinn von 5,4 Millionen Euro nach Steuern bewegt sich der Klub nahezu auf Erstliga-Niveau. Im Vorjahr hatte der FC noch 159 Millionen Euro Umsatz und 11,8 Millionen Euro Gewinn erzielt.

So bekam Köln das Geld rein

Ein wesentlicher Faktor für das positive Ergebnis war der Transfer von Torhüter Jonas Urbig zum FC Bayern München. Der Wechsel im Januar brachte dem FC laut BILD rund sieben Millionen Euro ein, durch Bonuszahlungen könnte die Summe auf bis zu elf Millionen Euro steigen. Auch der Verkauf von Jeff Chabot an den VfB Stuttgart trug zur Entlastung bei. Diese Einnahmen kompensierten unter anderem die deutlich geringeren TV- und Sponsoringgelder, die mit dem Abstieg einhergingen.

Neben den Transfererlösen sorgten weitere Maßnahmen für finanzielle Stabilität: Der FC übernahm das Catering im Stadion wieder in Eigenregie, erzielte Rekordeinnahmen im Merchandising und erreichte das Viertelfinale im DFB-Pokal. Zudem wurde die Vermarktung des Klubs zum 1. Juli wieder in Eigenverantwortung geführt, nachdem der Vertrag mit Vermarkter Infront aufgelöst wurde. Ziel ist es, künftig mehr Einnahmen direkt beim Verein zu halten.

Die Verbindlichkeiten des Klubs wurden von 37,8 auf 32,2 Millionen Euro reduziert, das Eigenkapital stieg auf 29,4 Millionen Euro. Auch der eingetragene Verein (e.V.) meldete positive Zahlen mit einem Überschuss von 48.800 Euro und einem Eigenkapital von 3,6 Millionen Euro.

Transfers durch Gewinn möglich

Dank der stabilen Finanzlage konnte der FC nach dem Wiederaufstieg rund 25 Millionen Euro in zwölf Neuzugänge investieren, darunter Rav van den Berg, Ragnar Ache und Isak Johannesson. Sportchef Thomas Kessler hat laut BILD auch für den Winter weitere Transfers im Blick. Türoff betonte: „Wir wollen einen operativ gesunden, handlungsfähigen sowie sportlich erfolgreichen FC und setzen dabei auch in Zukunft auf eine verantwortungsvolle kaufmännische und sportliche Strategie.“

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