1. FC Köln

Höger über den Effzeh: „Die Situation ist vom Kopf her nicht einfach“

Höger

Nach 13 Spieltagen hat der 1. FC Köln noch kein einziges Bundesliga-Spiel gewinnen können. Auch vor dem Auswärtsspiel gegen den FC Schalke 04 stehen die Zeichen schlecht. Marco Höger sprach im Interview mit „RevierSport“ nun über die aktuelle Situation bei den Domstädtern.

Höger: „Es würde nicht passen, die Flinte jetzt ins Korn zu werfen“

Marco Höger steht, anders als die Klubführung zuletzt, noch voll hinter seinem Trainer. Während seiner Zeit auf Schalke hat er erlebt, dass es nicht immer die beste Entscheidung ist, sofort den Trainer in die Schuld zu nehmen und zu entlassen. „In den letzten vier Jahren wurde vom Verein mit dem Trainer einiges aufgebaut. Es würde nicht passen, die Flinte jetzt ins Korn zu werfen“, erklärt der 28-Jährige. „Auf Schalke hatte ich in fünf Jahren fünf Trainer. Ich kann nur sagen: Es ist nicht immer das Beste, wenn man sich ständig auf einen neuen Trainer einstellen muss.“

Von Spiel zu Spiel wird eine Trennung von Peter Stöger wahrscheinlicher. Dabei spielte aktuell auch ein Faktor eine Rolle, den er nur bedingt beeinflussen kann: das Verletzungspech. „Die Situation ist vom Kopf her nicht einfach. Und weil wir viele verletzte Spieler haben, müssen junge Spieler in die Bresche springen, die Drucksituationen wie diese nicht kennen“, so Höger, dem ebenfalls aktuell nur die Zuschauerrolle bleibt. Der gebürtige Kölner hat die Hoffnung auf einen Umschwung allerdings noch nicht aufgegeben. Jedoch ist auch ihm klar, dass sich schleunigst etwas verändern muss: „Wir müssen jetzt bis zur Winterpause möglichst viele Punkte sammeln und das Ruder in der Rückrunde komplett rumreißen.“