1. FC Köln

Köln-Leihgabe Gazibegovic unzufrieden: „Macht keinen Sinn“

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Jusuf Gazibegovic kam im Winter 2025 von Sturm Graz zum 1.FC Köln. Man erhoffte sich sehr viel von dem Außenverteidiger, der bereits Champions League Erfahrung mitbrachte. Der Bosnier konnte den Ansprüchen jedoch nie wirklich gerecht werden.

Keine Rolle in der Hinrunde

Gazibegovic wechselte in der Wintertransferperiode der Saison 2024/25 zum damaligen Zweitligisten. Am Ende der Saison stieg man als Meister zurück in die Bundesliga auf. Der Neuzugang konnte in der Rückrunde, allerdings nicht so überzeugen, wie man es sich erhofft hatte. In der Hinrunde der laufenden Bundesliga-Saison spielte der Rechtsverteidiger gar keine Rolle mehr beim Aufsteiger. Unter Trainer Lukas Kwasniok reichte es häufig nicht einmal für den Kader. Auf dem Platz stand Gazibegovic lediglich für 22 Minuten am zweiten Spieltag beim 4:1-Sieg gegen den SC Freiburg.

Der Bosnier versteht die Entscheidung nicht: „Ich habe eigentlich eine gute Vorbereitung gespielt, kann mich an kein Spiel erinnern, wo ich etwas falsch gemacht oder nicht gezeigt hätte, dass ich unbedingt will.“ Anfangs wurde er noch getröstet und ihm wurde mitgeteilt, dass er seine Chance bekommen wird. „Irgendwo habe ich dann gesehen: Das macht keinen Sinn.“ Denn im Laufe der Hinrunde wurde ihm seine Situation immer klarer: „Okay vielleicht ist es besser zu gehen.“

Wie geht es im Sommer weiter?

Zu Beginn des Jahres folgte dann die Leihe zurück zu seinem Ex-Klub Sturm Graz. Aktuell hat Gazibegovic dort mit einer Verletzung zu kämpfen, gehört aber sonst fest zum Stammpersonal dazu. Am Ende der Saison wird der 25-Jährige von seiner Leihe zurückkehren. Wie es dann weiter geht, lässt sich noch nicht genau sagen. „Ich denke gar nicht an den Sommer. Ich möchte mich hier auf der größten Bühne zeigen, das ist ganz klar. Aber derzeit bin ich voll auf das Hier fokussiert.“ Die Bundesliga würde ihm eine große Bühne bieten, aber ein Verbleib unter Trainer Lukas Kwasniok ist nur schwer vorstellbar. Bei einem möglichen Trainerwechsel in der Domstadt am Ende der Saison könnte der Bosnier aber nochmal eine Chance erhalten.

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