1. FC Köln

Labbadia heißer Kandidat auf Stöger-Nachfolge

Nach Informationen unserer Redaktion ist Bruno Labbadia ein heißer Kandidat auf den Posten des am heutigen Sonntag entlassenen Peter Stögers beim 1. FC Köln. Bereits seit mehreren Wochen gibt es bereits Gespräche mit dem 51-Jährigen. Der ehemalige Trainer des Hamburger SV soll demnach nach Beendigung der Hinrunde übernehmen.

Nach dem 2:2-Unentschieden des 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04 am 14. Spieltag gab der Verein nur einen Tag später die Trennung von Stöger bekannt. Des Weiteren wurde U19-Trainer Stefan Ruthenbeck als Interimstrainer bis zum Hinrundenende vorgestellt. Bis dahin stehen noch wichtige Spiele für den 1. FC Köln auf dem Programm, unter anderem das DFB Pokal-Achtelfinale, ein Duell gegen den Abstiegskonkurrenten SC Freiburg sowie dje Europa League-Partie gegen Roter Stern Belgrad, welche über das Weiterkommen entscheidet.

Labbadia und Beiersdorfer wiedervereint?

In der letzten Woche kamen Gerüchte auf, dass Dietmar Beiersdorfer den aufgrund der Krise zurückgetretenden Jörg Schmadtke beerben könnte. Diesen kennt Bruno Labbadia aus gemeinsamen Zeiten beim HSV, wo Beiersdorfer bis Ende 2016 im Vorstand aktiv war. Während dieser Zeit entwickelten sich die Hanseaten klar weiter. Nach zwei Relegations-Siegen infolge landete der HSV in der Saison 2015/2016 im Tabellenmittelfeld auf Platz 10. Im September 2016 musste Bruno Labbadia dann seinen Hut nehmen, drei Monate später folgte auch Beiersdorfer. Nun könnten beide bei einem neuen Verein wiedervereint sein.

Kiel-Coach Anfang zu teuer

Ein weiterer, in dieser Woche gehandelte Kandidat, ist Markus Anfang, Trainer von Zweitliga-Tabellenführer Holstein Kiel. Kiels Präsident Steffen Schneekloth schloss in den ‚Kieler Nachrichten‘ jedoch einen möglichen Wechsel Anfangs aus: „Ich gehe fest davon aus, dass er sich trotz aller Störfeuer auf seine Aufgabe bei Holstein konzentrieren wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er in der jetzigen Situation den von ihm begonnenen Weg mit dieser Mannschaft während der laufenden Saison nicht fortsetzen wird.“ Des Weiteren ergänzte er: „Und wenn ein Verantwortlicher irgendeines anderen Vereins meint, unseren Trainer Markus Anfang aus seinem bestehenden Vertragsverhältnis vorzeitig auslösen zu wollen, dann wird das nicht für kleines Geld möglich sein. Bei der derzeitigen Marktlage werden wir unseren Trainer unter zehn Millionen Euro nicht abgeben.“