1. FC Köln

Podolski und Köln bald wieder vereint – als Spieler zunächst weiter im Ausland?

Von 1995 bis 2006 war Lukas Podolski in der Jugend des 1.FC Köln, als Profi wurde er zur Legende. Nun könnte es zur überraschenden Rückkehr von Lukas Podolski kommen. Der 34-Jährige wird nach dem Ende der japanischen Spielzeit seinen auslaufenden Vertrag bei Vissel Kobe nicht verlängern. Er ist damit vereinslos. Die zaghaften Vermutungen, es könnte zu einem erneuten Engagement bei seinem „Effzeh“ kommen, erfüllen sich nicht. Dafür dürfen die Kölner Fans sich über eine Rückkehr des Idols in anderer Funktion freuen. Dies teilte der Verein heute mit.

Podolski über Köln-Engagement: „Freue mich darauf“

„Wir möchten seine Liebe und seine Strahlkraft für den FC nutzen“, sagt Präsident Werner Wolf in der Pressemitteilung des 1. FC Köln. „Lukas ist ein Idol für eine ganze Generation FC-Fans und wird beim FC immer eine offene Tür vorfinden.“ Diese offene Tür soll der Weltmeister  wohl bald durchschreiten. In der Definition von Podolskis Rolle gibt es zunächst keine genaueren Angaben. „Ich freue mich darauf, gemeinsam zu planen, wie ich den FC unterstützen kann. Köln war, ist und bleibt meine Heimat und der FC ist mein Verein“, sagt er selbst.

Die Verantwortlichen von Köln führen weiter aus: Es soll laut der Pressemitteilung sowohl eine kurzfristige Zusammenarbeit als auch eine Einbindung von Lukas in den Verein nach seiner aktiven Karriere geben. Ein gemeinsames Konzept wollen man nun erarbeiten. Derweil ist seine Rückkehr auf den Platz in der Bundesliga wohl ausgeschlossen. Noch 2015 zu seiner Zeit bei Arsenal stellte Podolski klar, dass er einen Vertrag mit einem anderen Bundesligisten als dem FC Köln den Köln-Fans „nicht antun“ könnte.

Nach Vertragende mit Kobe – Podolski-Rückkehr in die Süper Lig?

Stattdessen steht Podolski laut des türkischen Mediums „Hurriyet“ bei Antalyaspor vor der Unterschrift. Mit 34 Jahren könnte es Podolskis letzter Profivertrag werden. Am Samstag sah der Weltmeister von 2014 noch den Kölner Sieg über den VfL Wolfsburg, bevor er sich auf den Weg in die Türkei machte. Die Süper Lig kennt der Stürmer gut. Nach seiner Kölner Zeit und den Wechseln zum FC Bayern, zu Arsenal London und Inter Mailand spielte „Poldi“ bei Antalyaspor-Konkurrent Galatasaray.

Podolskis letzter Verein aus Kobe hatte gestern bekanntgegeben, dass es zu keinem neuen Vertrag kommen würde. Zwei Jahre war Podolski in Japan, schoss in 52 Ligaspielen 15 Tore und gab 11 Vorlagen. Zuletzt gelang ihm gemeinsam mit David Villa, Andres Iniesta und Ex-HSV Kapitän Gotoku Sakai der nationale Pokalsieg.