1. FC Köln

Sebastian Andersson vor Rückkehr nach Schweden?

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Die Zeit in Köln hatte sich Sebastian Andersson ganz anders vorgestellt. Im Sommer 2020 wechselte er von Union Berlin zum Effzeh, konnte in der Domstadt allerdings nie wirklich überzeugen. In drei Jahren macht er lediglich 47 Spiele (acht Tore, zwei Assists). Hauptgrund dafür waren vor allem die hartnäckigen Knieprobleme, die Andersson immer wieder zurückwarfen. Nun trennen sich die Wege, es bahnt sich eine Rückkehr in die schwedische Heimat an.

Wiedersehen mit Persson in Varberg

Bereits vor wenigen Tagen wurde in Schweden darüber berichtet, dass Andersson gleich bei drei schwedischen Vereinen angeboten worden sein soll. Laut „Expressen“ sollen dies der IFK Norrköping, IF Elfsborg und AIK Solna gewesen sein. Zu allen drei Klubs ist die Spur jedoch kalt, aufgrund der schwierigen Krankenakte nimmt man wohl Abstand von einer Verpflichtung des 31-Jährigen.

Trotzdem steht Andersson vor einer Rückkehr in die Heimat. Wie die schwedische Sportzeitung „Sportbladet“ schreibt, soll der Mittelstürmer kurz vor einem Engagement beim schwedischen Erstligisten Varbergs BoIS stehen. Dort trifft der frühere Stürmer von Union Berlin auf einen alten Bekannten. Trainer in Varberg ist nämlich Joakim Persson.

Andersson: „Freue mich darauf, wieder Fußball zu spielen“

Als Andersson mit seinem Jugendklub Ängelholms FF im Jahr 2011 die Superettan, die zweithöchste Spielklasse im schwedischen Fußball, aufmischte, stand kein Geringerer als Persson an der Seitenlinie. Jetzt trainiert der 48-Jährige mit Varberg das aktuelle Schlusslicht der Allsvenskan, der ersten schwedischen Liga. Mit erst acht erzielten Treffern stellt der noch sieglose Varbergs BoIS nach 12 Spieltagen derzeit die ligaweit schwächste Offensive. Ob der erfahrene Stürmer Andersson, der seine beste Zeit in Deutschland bei den Eisernen (74 Spiele, 26 Tore, zehn Vorlagen) hatte, Abhilfe schaffen kann?

„Was ich weiß ist, dass ich noch ein paar Jahre auf höchstem Niveau Fußball spielen kann und will“, sagte Andersson Anfang Juni im „Bild“-Interview. „Ich bin noch nicht fertig. Das möchte ich beweisen“, stellte er da auch unmissverständlich klar, dass er sich fit fühlt und sein Knie nach einer umstrittenen OP, die er gegen den Rat von Kölns medizinischer Abteilung hatte durchführen lassen, keine Probleme mehr macht. „Ich bin einfach nur froh, dass ich mein Leben wieder genießen kann und fit bin. Ich freue mich darauf, wieder Fußball zu spielen.“

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