Trainerentlassung bei Union Berlin: Urs Fischer in seinem letzten Spiel, 0:4 bei Bayer Leverkusen am 12. November 2023. Foto: Lars Baron/Getty Images.
Die 14. Pflichtspiel-Niederlage in Folge war eine zu viel! Union Berlin und Trainer Urs Fischer (57) trennten sich am Mittwochmittag. Der rührige Schweizer hatte den Verein aus Berlin-Köpenick erstmals in die Bundesliga, dann ins internationale Geschäft (Conference und Europa League) sowie 2023 in die Champions League geführt. Das Portal Fussballdaten.de blickt auf Fischers Trainerentlasung und seine Bestmarken bei und mit den „Eisernen“.
„In der Länderspiel- oder in der Winterpause wird sich Union eine faire und stilvolle Lösung überlegen müssen“, hatte DAZN-Experte und Ex-Nationalspieler Tim „Boro“ Borowski schon am Sonntag mit Blick auf das 0:4 bei Tabellenführer Bayer Leverkusen kein gutes Gefühl mehr für Urs Fischer bei Union Berlin.
Das 0:4 in Leverkusen bedeutete für Urs Fischer einen traurigen Trainer-Rekord. Damit zog er mit Thomas Doll (Hannover 96, 2018/2019) und dem als Trainer des 1. FC Saarbrücken 1992/93 mehr als unglücklich agierenden Peter Neururer gleich, die beide jeweils 9 Liga-Spiele in Serie verloren hatten.
Nach dem inzwischen 77-jährigen Bulgaren Georgi „Der General“ Wasilew (2001, UEFA-Pokal) ist Urs Fischer der einzige Trainer, der mit Union Berlin international spielte.
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