Foto: Imago Images
Seit sieben Jahren spielt Joel Pohjanpalo nun schon in Deutschland. Der finale Durchbruch ist ihm noch bei keinem Klub aus dem Oberhaus gelungen. Dieser soll nun bei Union Berlin vollzogen werden, wofür er sich endlich von seinem Image als Tor-Joker lösen möchte.
Für fünf Vereine spielte Joel Pohjanpalo bereits seitdem er im Sommer 2013 zu Bayer Leverkusen übersiedelte. Aktuell ist er von dort an Union Berlin ausgeliehen. Mal wieder eine Ausleihe, denkt sich der Fußballbeobachter. Viele Verletzungen und auch die vielen Leihstationen verhinderten zuletzt, dass sich Pohjanpalo einen Stammplatz in der Bundesliga ergattern konnte.
In der turbulenten Rückrunde der Vorsaison wurde der finnische Blondschopf beim Hamburger SV geparkt, funktionierte dort mit neun Toren in 14 Einsätzen – sieben davon in der Startelf stehend. Schon da hat Pohjanpalo angedeutet, dass er weit mehr kann als nur von der Bank aus kommend Tore zu erzielen.
„Wenn man sagt, dass ich nur als Joker Tore mache, dannn stimmt das nicht. Ich kann auch Tore schießen, wenn ich von Anfang an spiele“, wird der immer noch erst 26-Jährige im „kicker“ zitiert. Mit acht Jokertoren in der höchsten Fußballspielklasse Deutschlands bewegt sich der Nationalspieler unter den Top 10, Nils Petersen ist in dieser Statistik mit 25 Torerzielungen führend.
In der deutschen Bundeshauptstadt will Pohjanpalo endlich sesshaft werden. In zwei Spielen für Union erzielte er einen Treffer, natürlich nach einer Einwechslung. Am Sonntag zieht er in seine neue Wohnung in Berlin, wohin Pohjanpalo seinen Lebensmittelpunkt dauerhaft verlagern könnte. Union besitzt im Anschluss an das Leihjahr eine Kaufoption.
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