Alexander Hassenstein/Getty Images
Beim 1. FC Union Berlin ist das Kapitel Steffen Baumgart beendet und der frühere Trainer der Eisernen könnte schneller als erwartet einen neuen Job annehmen. Der Klub würde ihm bei einem Wechsel keine Steine in den Weg legen.
Baumgart steht zwar noch bis 2027 unter Vertrag, könnte Union aber dennoch ablösefrei verlassen. Die Berliner signalisieren klar, dass sie einem neuen Engagement zustimmen würden, sobald sich eine passende Option ergibt. Der Vertrag von Baumgart wurde in Berlin erst kürzlich verlängert, sodass die Eisernen nun unbedingt eine längere Vertragslaufzeit des abgesetzten Trainers verhindern wollen.
Bis dahin bleibt der 54-Jährige weiter beim Verein angestellt. Die Trennung kam für Baumgart überraschend, nachdem er erst vor kurzer Zeit übernommen hatte. Auslöser war die 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim, nach der Union die Reißleine zog. Die Berliner gehören zu den schwächsten Teams der Rückrunde und drohen immer tiefer in den Abstiegskampf zu geraten.
Für den Rest der Saison übernimmt Marie-Louise Eta die Mannschaft. Sie soll das Team durch die verbleibenden Spiele führen und für Stabilität sorgen, um die Klasse auf jeden Fall zu sichern.
Währenddessen kann sich Baumgart bereits nach einer neuen Aufgabe umsehen. Durch die klare Haltung von Union ist ein schneller Wiedereinstieg grundsätzlich möglich, sofern sich ein interessierter Verein für den entlassenen Coach finden lässt.
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