In Zukunft möchte der 1. FSV Mainz 05 nur noch Profis auf dem Transfermarkt kaufen, die auch gegen Corona geimpft sind. Nach Aussage von Sportvorstand Christian Heidel wolle der Verein so Risiken durch kurzfristige Ausfälle vorbeugen. Mit solchen Maßnahmen beabsichtige man zudem Impfmuffel davon zu überzeugen, sich impfen zu lassen.
Der Vorstoß kommt dabei nicht ganz unbegründet: Am letzten Spieltag musste der Bundesligist im Heimspiel gegen RB Leipzig auf zahlreiche Spieler verzichten. Von den 11 Betroffenen mussten acht Akteure in Quarantäne, die restlichen drei hatten sich mit Corona infiziert. Schon seit letzter Woche konnten die betroffenen Profis am regulären Training der Rheinlandpfälzer nicht mehr teilnehmen. Vor der Partie brachte der dänische Cheftrainer Bo Svensson die Situation auf den Punkt: „Der Nachteil ist riesig.“
Bislang fehlt eine gemeinsame Richtung aller Profiklubs, wie mit dem Thema Impfungen und Corona umgegangen werden soll. Das liegt auch sicherlich daran, dass Verordnungen in dieser Hinsicht Hoheitsgebiet der einzelnen Bundesländer sind. Mit Christian Heidel gibt es nun wieder einen neuen Verfechter, die Regeln auf Vereinsebene zu verschärfen.
Eine ganz eigene Meinung dazu präsentierte Borussia Dortmund im Vorfeld vor dem Supercup gegen den FC Bayern. BVB-Trainer Marco Rose betonte, dass durch die Quarantäne kein sportlicher Nachteil für ein Team entstehen dürfe. Stattdessen müsse man nach anderen Lösungen suchen, wenn einige Leistungsträger einem Team dadurch fehlen würden. Durch das Gezerre um die richtige Vorgehensweise verlieren die Verantwortlichen von DFL und der Vereine aber langsam die Glaubwürdigkeit beim normalen (ungeimpften) Fan. Der kann bislang nämlich nur mit negativem Corona-Test ins Stadion.
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