Dan Mullan/Getty Images
Die FIFA hat erstmals den neu geschaffenen Friedenspreis vergeben und ihn an Donald Trump überreicht. Die Auszeichnung soll „an eine Person gehen, die sich außerordentlich für Frieden auf der Welt eingesetzt hat“, wie es in einem Einspieler des Weltverbands hieß. Der US-Präsident erhielt dafür einen eigens gestalteten, sehr prunkvollen Pokal.
Die Vergabe des Preises blieb jedoch nicht ohne Kritik. Human Rights Watch monierte das Verfahren als intransparent. Es gebe weder eine Jury noch eine Liste von Nominierten, betonte Direktorin Minky Worden.
Auffällig war der Ablauf der Zeremonie: Trump legte sich die dazugehörige Medaille selbst um, ohne auf die Ehrung durch FIFA-Präsident Gianni Infantino zu warten. Dazu sagte er in seiner Ansprache: „Das ist eine der größten Ehrungen meines Lebens.“ Auch erklärte Trump: „Wir sind das tollste Land dieser Welt und wir wollen, dass das auch so bleibt.“
Nachdem über seine „Errungenschaften“ im politischen Sektor gesprochen wurde, lenkte Trump den Fokus auf die kommende WM: „Ich kenne Gianni schon seit Jahren. Er hat einen neuen Rekord bei den verkauften Tickets aufgestellt. Die Nummern sind noch höher als die, die Gianni gedacht hatte.“
Trump abschließend: „Ich möchte meiner Familie, meiner großartigen First Lady Melania danken. Die Welt wird ein Ereignis erleben, das sie noch nie zuvor gesehen hat. Die Welt ist ein sicherer Ort. Wir sind das heißeste Land überhaupt. Gianni, es ist eine großartige Ehre.“
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