Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images
Seit mittlerweile 11 Spieltagen wartet der 1. FC Köln nun schon auf die langersehnten ersten drei Punkte in der Bundesliga. Gegen den 1. FSV Mainz 05 soll es am Samstag endlich soweit sein, doch ausgerechnet jetzt drohen dem Kölner Chefcoach Peter Stöger gleich mehrere Schlüsselspieler auszufallen. Ein Ex-Mainzer steht dafür nach langer Pause ausgerechnet gegen seinen alten Arbeitgeber vor dem Comeback.
„Im Training merkt man, dass alle Jungs fokussiert sind. Wir gehen die schwierige Aufgabe gemeinsam an. Obwohl wir nur zwei Punkte haben, wollen wir mit breiter Brust in das Spiel gehen“, ließ Effzeh-Verteidiger Dominic Maroh im Vorfeld des Auswärtsspiels am Bruchweg verlauten. Man wolle sich endlich wieder „auf die Basics“ konzentrieren. Was durch die sportliche Lage und nur zwei Punkten aus 11 Ligaspielen ohnehin schon zur echten Herausforderung wird, entwickelt sich angesichts der Verletzungsmisere immer mehr zur „Mission Impossible“.
Denn in den vergangenen Wochen erwischte das Verletzungspech die Kölner gleich dreifach: Abwehrchef Dominique Heintz (Muskelsehneneinriss) wird in der Hinrunde nicht mehr eingreifen können. Auch Marcel Risse (Knieprobleme) und Marcel Höger (Oberschenkel) werden den Domstädtern vorerst nicht weiterhelfen können. Fraglich bleiben zudem die Einsätze der beiden Flügelspieler Leonardo Bittencourt und Christian Clemens (muskuläre Probleme). Immerhin: Der erst im Sommer aus Mainz gekommene Rekordneuzugang Jhon Córdoba könnte angesichts des Personalvakuums im Angriff schon am Samstag sein Comeback nach mehrwöchiger Pause feiern. Eine Option könnte für Stöger entsprechend sein, die verletzungsbedingt aufkommenden Lücken auf den Flügeln mit zwei Spielern auszufüllen, die ihren Lebensunterhalt sonst eher im Angriffszentrum verdienen: Sowohl Córdoba als auch Zoller würden sich für eine solche Rolle durchaus anbieten.
Auf Mainzer Seite ist die Stimmung nach nur einer Niederlage in den letzten sechs Ligaspielen und dem damit verbundenen 13. Tabellenplatz deutlich ruhiger. Nach einem schwachen Saisonstart (vier Niederlagen in den ersten fünf Spielen) befindet sich der 1. FSV Mainz 05 in einem deutlich erkennbaren Aufwärtstrend. Da fällt es nicht schwer, die vermeintliche Favoritenrolle zuzuweisen. Mainz-Coach Sandro Schwarz will davon aber nichts wissen: „Die Tabellen-Konstellation ist klar. Wir wissen dennoch, dass es eine extrem schwierige Aufgabe wird. Wir haben nicht den Eindruck, dass die Jungs glauben, es würde gegen den Tabellenletzten mit weniger Einsatz gehen.“
Für die Zentrale steht ihm mit dem wieder genesenen Danny Latza (Magen-Darm-Grippe) eine weitere Option zur Verfügung. Gut möglich aber, dass Schwarz gegen Köln der selben Elf das Vertrauen schenkt, die schon in Gladbach über weite Strecken überzeugt hat und letztendlich auch einen Sieg verdient gehabt hätte. Trotz der positiven Entwicklung der vergangenen Wochen mahnt der 39-Jährige: „Wir hätten mehr Punkte haben können.“ Insgesamt sieht er seine Truppe dennoch “auf einem guten Weg”, den er nun am Samstag gegen den krisengebeutelten Effzeh fortsetzen will.
FSV Mainz 05: Zentner – Donati, Bell, Diallo, Brosinski – Gbamin, Latza – Öztunali, Maxim, De Blasis – Muto
1. FC Köln: Horn – Olkowski, Sörensen, Maroh, Rausch – M. Lehmann, Jojic – Córdoba, Zoller – Osako, Guirassy
Harry Kane otrzymał lukratywną ofertę z Arabii Saudyjskiej. Według doniesień serwisu Foot Mercato, Bayern Monachium…
Bei Borussia Dortmund steht in diesem Sommer ein Umbruch in der Offensive an. Nun beobachten…
Borussia Dortmund wartet weiter auf eine Entscheidung von Nico Schlotterbeck. Auch ein erneutes Treffen zwischen…
Kevin Schade wurde mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht. Wie „BILD“ berichtet, haben…
Dem 1. FC Magdeburg steht in der zweiten Fußball-Bundesliga das Wasser aktuell bis zum Hals.…
Hansi Flick sagte Xavi Hernández vor seiner Übernahme beim FC Barcelona nicht die Wahrheit. Wie…
Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.