Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images
Im November 2019 wurde Sandro Schwarz als Trainer vom 1. FSV Mainz 05 entlassen. Gegenüber dem „kicker“ gab er einen Einblick in die Zeit nach seiner Beurlaubung und seine eigene Zukunft.
Mit etwas Abstand sprach der ehemalige Mainzer-Trainer im „kicker“-Interview über seine schwierige Zeit nach der Entlassung: „Direkt nach der Beurlaubung war es schwierig. Zum ersten Mal in meinem Trainer-Dasein bin ich beurlaubt worden. Das war echt sehr emotional. Das fühlt sich an wie eine persönliche Niederlage. Und das nimmst du in den ersten paar Wochen auch so mit.“ Vielmehr bedarf es aufgrund der emotionalen Aufgewühltheit eine gewisse Zeit, die Enttäuschung zu verarbeiten.
Mit Beginn des neuen Jahres begann der Fußballlehrer dann, „jeden Stein umzudrehen. Ich habe versucht, die aktuelle Saison und die beiden Jahre davor zu reflektieren. Man kann einiges relativieren, das gibt dir ein gutes Gefühl“, erzählt Schwarz und ergänzt: „Erst als die Reflexionsphase abgeschlossen war, war dieses Kapitel für mich geschlossen.“
Dennoch bleiben viele positive Erinnerungen zurück. „Es ist ein gutes Gefühl. Es geht nicht darum, wer welche Fehler gemacht hat. Ich suche die Fehler bei mir selbst. Aber das Wichtigste ist: Wir hatten echt eine schöne Zeit, wir haben schwierige Momente überstanden, haben im Abstiegskampf bestanden. Ich denke auch, dass wir die Leute in Mainz immer wieder begeistern konnten“, so der gebürtige Mainzer.
Angesprochen auf seine eigenen Zukunft als Trainer erklärte der 41-Jährige: „Ja, ich fühle mich bereit, ich bin aufgeladen mit Energie. Aber es muss auf jeden Fall für beide Seiten stimmig sein, getragen von einer großen Überzeugung. Der Fußball muss zueinanderpassen und auch der Umgang miteinander.“
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