Bundesliga

Atempause für zwei Krisen-Klubs: Hertha und Wolfsburg liefern Zahlen des Grauens

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Die kurze Winterpause der Bundesliga kommt für Hertha BSC und den VfL Wolfsburg zur richtigen Zeit. Ideal, um in Klausur zu gehen. Beide Klubs stehen ohne Sieg im Jahr 2022 da, beide liefern ernüchternde, teilweise erschreckende Zahlen und beide sind gegen die derzeit formstärkeren Aufsteiger Fürth und VfL Bochum zum Siegen verdammt. Stand aller Daten: 27. Januar 2022. Quellen: SPORT BILD / Fussballdaten.de.

Der VfL Wolfsburg hat sich nur dank eines 0:0 gegen Hertha BSC im direkten Duell vor der totalen Pleite-Bilanz gerettet. Sonst stünde der Deutsche Meister von 2009 weiterhin auf Platz eins im Fussballdaten-Ranking „Flop 10“ in Europas Top-5-Ligen (aktuelle Auswertung). Die „Wölfe“ erklärten das Heimspiel gegen Greuther Fürth am 6. Februar 2022 als „Schicksalsspiel“ für Trainer Florian Kohfeldt und Sportchef Jörg Schmadtke (57)…

„Schafft Wolfsburg da nicht die Trendwende, bleibt dem Manager und Sportdirektor Marcel Schäfer (37) kein anderer Hebel, als das Zeichen eines Trainerwechsels“, glaubt man bei SPORT BILD (aktuelle Ausgabe).

Wolfsburgs Horror-Zahlen im Überblick

  • Der VfL ist Wettbewerb übergreifend seit elf Spielen ohne Sieg
  • Den letzten Erfolg durften die Fans der Grün-Weißen am 6. November 2021 bejubeln – 1:0 gegen den FC Augsburg
  • Wolfsburg ist mit 111,3 Kilometern im Schnitt das laufschwächste Team der Liga
  • Der Deutsche Meister von 2009, der damals mit Edin Dzeko und Grafite den Saison-Torrekord von Uli Hoeneß und Gerd Müller von 1972 übertroffen hatte, hat nur 17 Treffer erzielt – Liga-weit schlechtester Wert!
  • Nach Ecken und Freistößen haben Wout Weghorst und Co. noch kein einziges Tor erzielt.

Nicht viel besser als in der Autostadt sieht es 228 Kilometer östlich aus. In Berlin kann Hertha BSC mit 22 Punkten aus 20 Spielen alles sein, nur nicht zufrieden. 374 Millionen Euro hat Investor Lars Windhorst (45) seit 2019 in den Berliner „Big City Club“ gepumpt. Ohne erkennbare Fortschritte. Fazit: Hertha braucht mehr Wind, Horst!

Einen Grund für die Misere in der Hauptstadt sieht SPORT BILD im Zerwürfnis zwischen Manager Fredi Bobic (50) und dem entlassenen Coach Pal Dardai (45): „Der Streit diente den Spielern lange als Alibi für schlechte Leistungen.“ Das zeigen die Zahlen des Grauens.

Herthas Horror-Werte

  • 22 Punkte nach 20 Spieltagen sind sechs Zähler weniger (!) als zum gleichen Saison-Zeitpunkt vor dem Einstieg von Lars Windhorst vor zwei Jahren
  • Nur Fürth kassiert im Schnitt mehr Gegentore pro Spiel als die Berliner (2,1)
  • Verteilt auf 20 Spiele wurde die Start-Elf der „Herthaner“ insgesamt 68-mal verändert – Liga-Höchstwert
  • Hertha spielte nur 16 Tore heraus
  • 2022 holte Hertha BSC nur einen Punkt aus vier Pflichtspielen

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