Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images
Nach dem durchaus vielversprechenden Saisonstart schwächelte Bayer Leverkusen zuletzt. Nur einen Zähler fuhr die Werkself in den vergangenen drei Ligaspielen ein, auch in der Champions League scheint das Ausscheiden kaum noch zu verhindern. Die kommenden vier Heimspiele in nur zwölf Tagen sollen nun die endgültige Wende einleiten. Auch Bayer-Sportchef Simon Rolfes weiß, worauf es jetzt ankommt.
Bremen, Paderborn, Mönchengladbach und Atlético Madrid heißen die Gegner, die allesamt innerhalb von nur zwölf Tagen in der „BayArena“ gastieren. Sportchef Simon Rolfes sieht den Heimspiel-Marathon vielmehr als Möglichkeit, den Saisonverlauf in die richtige Bahn zu lenken. „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich als Profi mal vier Heimspiele in so einer kurzen Zeit hatte“, sagte der ehemalige Mittelfeldspieler gegenüber „BILD“. „Das ist ungewöhnlich, aber es ist vor allem eine große Chance für uns.“
Chancen hatte Bayer bei der 0:1-Niederlage im „Wanda Metropolitano“ nur wenige. Auch am vergangenen Freitag in Frankfurt blieb die Werkself ohne Torerfolg, scheiterte jedoch ein ums andere Mal am glänzenden Frederik Rönnow. Immerhin aus dem Auftritt in der spanischen Hauptstadt kann Rolfes durchaus Positives ziehen. „Es sind jetzt alle gefordert. Wir haben das Spiel gegen Atlético sehr gut angenommen und stark verteidigt“, erklärte der 37-Jährige. Auch in der Offensive wünsche sich der ehemalige Nationalspieler demnach „diese Entschlossenheit“ sowie „mehr Präzision beim Ausspielen der Angriffe“.
Mit vier Heimspielen kann Leverkusen das Abschneiden in allen drei Wettbewerben teils maßgeblich beeinflussen. Mit den Partien gegen Bremen und Gladbach möchte Bayer den Kontakt zur Spitzengruppe wiederherstellen. Im DFB-Pokal hat die Werkself gegen Paderborn die Möglichkeit, ins Achtelfinale einzuziehen – etwas, wovon man in der Königsklasse nicht mehr ausgehen kann. „Für uns liegt erst einmal der Fokus klar auf Bundesliga und Pokal“, gab Rolfes zu, „wobei wir auch in der Champions League gar nichts abschenken wollen.“ Um mehr als den dritten Tabellenplatz, der zum Überwintern in der Europa League berechtigt, wird es in Gruppe D allerdings kaum noch gehen.
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