Bayer 04 Leverkusen

Bei Havertz-Abgang: Bayer beschäftigt sich mit Götze

Werbung

Der Vertrag von Mario Götze bei Borussia Dortmund läuft zum 30. Juni aus und derzeit scheint eine Verlängerung quasi unmöglich. Dafür soll es sowohl im finanziellen wie auch im sportlichen Bereich zu große Differenzen zwischen den Parteien geben. Stattdessen wollte Götze nach Italien wechseln, doch dort ist die Lage wegen des Coronavirus noch unsicherer als in Deutschland. Deswegen könnte der Weltmeister von 2014 doch in der Bundesliga bleiben. Bayer 04 Leverkusen soll Interesse zeigen.

Gehalt bei Havertz-Verkauf stemmbar

Gerade einmal 19 Pflichtspiele hat Mario Götze in dieser Spielzeit für Borussia Dortmund absolviert. Nur äußerst selten stand er dabei in der Startelf und durfte sich länger zeigen. Trainer Lucien Favre hatte bei Ausfällen und Leistungsschwächen fast immer andere Lösungen parat und ließ den 27-Jährigen auf der Bank schmoren. Eine Trennung im Sommer scheint inzwischen unvermeidbar. Bisher ist allerdings noch unklar, wohin es den Spielmacher ziehen wird. Kaum ein Spitzenklub schien Interesse an ihm zu hegen, doch das hat sich nun wohl geändert.

Wie der TV-Sender „Sport1“ berichtet, hat Bayer 04 Leverkusen sein Interesse an dem Weltmeister angemeldet. Die Werkself soll sich mit dem inzwischen hauptsächlich als Stürmer zum Einsatz kommenden Götze beschäftigen, weil im Sommer möglicherweise zwei große Abgänge bevorstehen. Bayer-Sportchef Simon Rolfes und Kaderplaner Tim Steidten wollen auf die möglichen Wechsel von Kai Havertz und Kevin Volland vorbereitet sein.

Bisher, so „Sport1“, ist der Name Mario Götze aber nur ein Gedankenspiel der Leverkusener Chefetage. Es sei noch keine Anfrage an die Seite des Spielers herausgegangen. Eine nicht geringe Hürde könnte das üppige Gehalt des 27-Jährigen darstellen. Dem Vernehmen nach liegt dies bei knapp zehn Millionen Euro pro Saison, doch bei einem teuren Verkauf von Havertz wäre das machbar für die Werkself. Bayer könne zudem mit der Aussicht auf regelmäßige Spiele im internationalen Wettbewerb für sich werben.

Götze bevorzugt Wechsel ins Ausland

Über seine Zukunft entschieden hat Mario Götze laut „Sport1“ derweil noch nicht. Aus dem Umfeld des Spielers sei zu hören, dass noch alles offen ist. Ein Verbleib in der Bundesliga sei möglich, doch Götze würde einen Auslandswechsel wohl bevorzugen. Einer der größeren Vereine in England oder Italien gelten als Wunschziele des Dortmunders. Inter Mailand war wohl interessiert, doch wegen der Corona-Krise ruhen die Gespräche derzeit. Bei Hertha BSC ist er, so die Informationen des TV-Senders, seit dem Abgang von Jürgen Klinsmann kein Thema mehr.

Werbung

Ältere Artikel

Leverkusen unter den Interessenten für Premier-League-Verteidiger

Nach Informationen des Sportjournalisten Ekrem Konur wird Nathan Aké Manchester City im kommenden Sommer voraussichtlich…

5. Februar 2026

Schalke-Spieler lehnt lukratives Angebot ab – hätte fünfmal mehr verdienen können

Der Schalke-04-Spieler Amin Younes erhielt im Winter ein äußerst lukratives Angebot aus unerwarteter Richtung. Der…

5. Februar 2026

FC Barcelona gibt erstes Angebot für Bastoni ab

Der FC Barcelona hat für das kommende Sommer-Transferfenster mehrere Prioritäten festgelegt. Eine davon ist die…

5. Februar 2026

Wann Lionel Messi zu seinem Jugendklub zurückkehren soll

Über ein Comeback von Lionel Messi zu seinem Jugendklub Newell's Old Boys wird schon seit…

5. Februar 2026

Real Madrid sucht einen neuen Verteidiger. Welche Optionen hat der Klub?

Im Winter-Transferfenster wurde Real Madrid mit Verpflichtungen von Dayot Upamecano, Nico Schlotterbeck und Ibrahima Konaté…

5. Februar 2026

EXKLUSIV | Das Ende der „Mia san mia“-Ära: Leon Goretzka wird im Sommer 2026 zum begehrtesten ablösefreien Spieler

Einer der prägendsten Akteure des deutschen Fußballs im vergangenen Jahrzehnt, Leon Goretzka, bereitet sich darauf…

5. Februar 2026

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.