Photo by Maja Hitij/Getty Images
Bayerns Sportdirektor Christoph Freund beendete wenige Tage vor dem Winter-Deadline-Day die Spekulationen. Er bestätigte, dass Goretzka den Verein im Januar zwar nicht verlassen werde, sein Abschied zum Saisonende im Sommer jedoch feststeht.
Unter Cheftrainer Vincent Kompany setzt die Mannschaft zunehmend auf dynamischere und jüngere Profile – was Goretzkas einst „unantastbaren“ Status ins Wanken brachte. In einem emotionalen Social-Media-Beitrag versprach der deutsche Mittelfeldspieler einen letzten Angriff auf Titel – als Abschied im Sinne des „Mia san mia“-Geistes.
Die Süper-Lig-Klubs arbeiteten im Januar intensiv an einer Verpflichtung des deutschen Stars. Nachdem Goretzka jedoch entschied, die Saison in München zu beenden, stellten die türkischen Vereine ihre Strategie auf eine „Free-Agent-Sommeroffensive“ um.
Fenerbahçe: Die „Gelben Kanarienvögel“ wollten mit dem „deutschen Panzer“ ihre Führungsrolle im Mittelfeld stärken. Als sich der Goretzka-Deal zerschlug, intensivierten sie stattdessen die Gespräche mit dem französischen Routinier N’Golo Kanté.
Galatasaray: Die „Löwen“ planten, Goretzka mit ihrer europäischen Strahlkraft zu überzeugen. Sein klares Bekenntnis, bis zum Sommer in München zu bleiben, erschwerte jedoch sofortige Verhandlungen.
Goretzkas Vertrag läuft am 30. Juni 2026 aus – damit wird er einer der wertvollsten ablösefreien Spieler des kommenden Sommer-Transferfensters.
Neben den türkischen Interessenten beobachten auch Atlético Madrid und Juventus die Situation genau. Zudem wächst das Interesse aus der Premier League: Arsenal, Manchester United und West Ham United verfolgen die Entwicklung aufmerksam.
Für Klubs, denen es im Mittelfeld an Physis und Führungsqualität fehlt, gilt Goretzka als sofort einsatzbereite Elite-Lösung. Erste Gespräche zwischen seinem Umfeld und englischen Vereinen deuten darauf hin, dass der Mittelfeldspieler in dieser Phase seiner Karriere besonders offen für eine neue Auslandserfahrung ist.
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