Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images
Wenn Bayer Leverkusen im DFB-Pokal auf Werder Bremen trifft, gibt es für die Rheinländer gewöhnlich nichts zu lachen. In sechs Begegnungen des Wettbewerbs setzte sich die ,,Werkself“ noch kein einziges Mal durch, unterlag 2009 sogar im Finale. Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren gab es das letzte Duell im Pokalwettbewerb. Mit 3:1 setzten sich die Norddeutschen in der BayArena durch und zogen ins Halbfinale ein. Gelingt Bayer diesmal die Revanche?
,,Bremen ist besser, als es die Tabelle aussagt“, warnt Leverkusen-Trainer Heiko Herrlich vor dem Heimspiel gegen Werder. Mit einem Schmunzeln sagt er – mit Blick auf die Pokalbilanz gegen Grün-Weiß – dass die Hanseaten die Favoritenrolle schon fast inne haben. ,,Sie haben eine super Entwicklung unter Kohfeldt genommen, spielen guten Fußball“, lobt Herrlich. Doch seine ambitionierte ,,Werkself“ hat nur ein Ziel vor Augen: den Halbfinaleinzug.
Der Tabellenzweite spielte zuletzt in einem mauen Auswärtsspiel beim SC Freiburg 0:0, stellte seine spielerische Klasse im Saisonverlauf aber schon oftmals unter Beweis. Mit sieben Zählern aus vier Partien ist man in das neue Jahr gestartet – kein schlechter Wert. In der heutigen Begegnung gegen Werder kann Herrlich auf alle Spieler zurückgreifen. Nur der Einsatz von Julian Baumgartlinger steht auf der Kippe. Der Österreicher fehlte zuletzt wegen einer Grippe.
Werder Bremen setzte sich vergangenen Samstag auswärts mit späten Treffern 2:1 gegen Schalke 04 durch. Spielerisch war es ein schwächerer Auftritt, dennoch ist es für das Team um Kapitän Zlatko Junuzovic ein wichtiger Impuls. ,,Natürlich gibt der Erfolg ein gutes Gefühl, aber es ist nichts, worauf man sich ausruhen darf“, hält sich Trainer Florian Kohfeldt bedeckt. Gleichzeitig warnt er vor den starken Außenspielern des kommenden Gegners. Diese dürfen nicht ins Laufen kommen, so Kohfeldt.
,,Wir werden Mut und Geduld brauchen“, prognostiziert der Bremer Coach. Man wolle unbedingt gewinnen. Im Ligahinspiel sah das anders aus. Damals gewann Bayer 1:0. ,,Leverkusen hat noch mehr die Attitüde einer Spitzenmannschaft als im Hinspiel“, zollt Kohfeldt Respekt. Im Kampf um den Halbfinaleinzug muss der Trainer, wie bereits gegen Schalke, auf Philipp Bargfrede verzichten. Eine Startelfgarantie bekam hingegen Junuzovic zugesprochen. Der Siegtorschütze von Samstag war zuletzt nur Einwechselspieler. Für genug Unterstützung auf Bremerseite wird gesorgt sein. Rund 4500 Werder-Fans unterstützen das Team in der BayArena.
Bayer 04 Leverkusen: Leno – L. Bender, Tah, S. Bender, Wendell – Kohr, Aranguiz – Brandt, Havertz, Bailey – Volland.
SV Werder Bremen: Pavlenka – Veljkovic, Langkamp, Moisander – Gebre Selassie, Delaney, Augustinsson – M. Eggestein – Gondorf, Junuzovic – Kruse
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