Bayer 04 Leverkusen

Neuer Xhaka gesucht: Leverkusen hat zwei Kandidaten im Blick

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Bayer Leverkusen möchte im kommenden Sommer vor allem im Mittelfeld nachlegen. Nach dem Abgang von Mittelfeld-Regisseur Granit Xhaka im vergangenen Jahr will die Werkself einen neuen Dirigenten verpflichten.

Prömel oder McKennie – wer wird der neue Taktgeber?

Nach Informationen der „Sport Bild“ wecken vor allem Grischa Prömel und Weston McKennie großes Interesse in Leverkusen. Prömel wird seinen Vertrag bei der TSG 1899 Hoffenheim nicht verlängern, da er seinen letzten großen Vertrag gerne bei einer europäischen Spitzenmannschaft unterschreiben möchte.

Der 31-jährige Deutsche befindet sich bereits im Austausch mit dem VfB Stuttgart – Leverkusen muss bei einer möglichen Verpflichtung also schnell reagieren. Für die Werkself ist Erfahrung auf dieser Position unerlässlich, weshalb Prömel mit knapp 140 Bundesligaspielen gut in das gesuchte Profil passt.

Dennoch stellt sich die Frage, ob das Leistungsniveau durch Prömel tatsächlich gesteigert werden kann. Aus diesem Grund soll Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes auch großes Interesse an Weston McKennie von Juventus Turin haben. Der US-amerikanische Mittelfeldspieler ist nicht nur jünger, sondern bringt zudem Erfahrung in der Champions League mit. Der Vertrag des ehemaligen Schalkers läuft ebenfalls im kommenden Sommer aus und wurde bislang nicht verlängert.

Leverkusen muss im Mittelfeld nachlegen

Das wachsende Interesse an einem neuen Mittelfeldspieler hängt nicht nur mit sportlichen Aspekten zusammen, sondern auch mit den im Winter aufgekommenen Wechselgerüchten rund um Alex Garcia. Der Spanier wurde mehrfach mit Vereinen aus seiner Heimat in Verbindung gebracht, unter anderem mit Atletico Madrid. Für Garcia sei es nach eigener Aussage ein „schöner Gedanke“, in seine Heimat zurückzukehren. Zu einem offiziellen Angebot kam es im Winter jedoch nicht – ein Wechsel im Sommer erscheint dennoch nicht ausgeschlossen.

Neben den Transfergerüchten geriet zuletzt auch die sportliche Leistung im Mittelfeld in die Kritik. Die Mannschaft zeigte sich vor allem in der Phase vor und nach der Winterpause ungewohnt träge. Viele Fehlpässe führten zu vermeidbaren Ballverlusten und in der Folge sogar zu Gegentoren.

Für Bayer Leverkusen bleibt ein funktionierendes Mittelfeld der Schlüssel, wenn in der kommenden Saison erneut der Angriff auf den deutschen Rekordmeister FC Bayern München gestartet werden soll.

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