Trotz Silva-Wechsel: Beier will beim BVB bleiben. Foto: Dylan Buell/Getty Images
So mancher dürfte am Donnerstag gestaunt haben, als – neben dem bevorstehenden Wechsel von Fabio Silva nach Dortmund – Berichte über ein 70-Millionen-Angebot für Maximilian Beier aufkamen. Laut „Sky“ ist an der angeblich geplanten Offerte des FC Brentford für den BVB-Stürmer allerdings nichts dran.
Mit Fabio Silva kommt ein weiterer Stürmer und Maximilian Beier wird nahezu zeitgleich, als drittteuerster deutscher Spieler aller Zeiten, verkauft? In diesem Szenario wäre BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl wohl einer der besten Transfer-Vorgriffe der jüngsten Vergangenheit geglückt. Doch das am Donnerstag in den Medien kursierende Mega-Angebot aus England ist offenbar eine Ente. Einem Bericht der „Bild“ zufolge – die „Ruhr Nachrichten“ bestätigten zunächst – soll der FC Brentford eine Offerte in Höhe von 70 Millionen Euro für Beier vorbereitet haben. „Sky“ hatte zuvor über das Interesse vom Premier-League-Klubs, und seines Ligakonkurrenten Aston Villa, am 22-Jährigen berichtet.
Am späten Donnerstagabend dementierte „Sky“-Reporter Florian Plettenberg jedoch die „Bild“-Meldung, dass Brentford ein konkretes Angebot plane. Mit 70 Millionen Euro Ablöse wäre Beier der mit Abstand teuerste Neuzugang der „Bees“, in Anlehnung an die Biene im Wappen, geworden. Zwar ist das große Potenzial des Offensivspielers unbestritten, aber seine Leistungen der Vergangenheit rechtfertigen eine so hohe Summe nicht unbedingt. Auch wenn der bevorstehende Transfer von Nick Woltemade zu Newcastle United (Stuttgart kassiert voraussichtlich 90 Millionen Euro inklusive Boni) ein weiterer Beweis dafür ist, dass absurde Geldbeträge auf dem englischen Markt kaum noch ein Problem darstellen.
Brentfords Interesse an Beier sei ohnehin an eine Bedingung geknüpft. Eine Verpflichtung des viermaligen Nationalspielers ist demnach nur dann eine Option, wenn Angreifer Yoane Wissa zu Newcastle wechselt. Doch die „Magpies“ haben bekanntlich mit Woltemade einen anderen Angreifer an der Angel. Ein weiterer Neuzugang für das Sturmzentrum ist nahezu ausgeschlossen. Im Gegenteil: Alexander Isak, der schon lange mit einem Abgang von Newcastle liebäugelt, dürfte im Falle eines Woltemade-Transfers wohl doch gen Liverpool wechseln.
Auch Maximilian Beier denkt offenbar nicht daran, Borussia Dortmund in diesem Sommer zu verlassen. Die Spielerseite soll dem Interesse aus Brentford, und von Aston Villa, einen Riegel vorgeschoben haben. Während Aston Villa zumindest in der Europa League spielen wird, wäre Brentford – finanziellen Aspekte beiseite – ohne Teilnahme im europäischen Geschäft nicht besonders attraktiv. Trotz des bevorstehenden Transfers von Fabio Silva zum BVB, einem Konkurrenten für seine Rolle, will sich Beier bei den Westfalen durchsetzen.
Nach einer durchwachsenen ersten Saison spielte der 22-Jährige – kam im Sommer 2024 für 28,5 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim – in dieser Saison bislang keine große Rolle. In der Bundesliga kam er noch keine Minute zum Einsatz, bei der Klub-WM setzte ihn Trainer Niko Kovač nur sporadisch ein. Etwas verblüffend, denn der Kroate hatte erst Mitte April mit Blick auf die Champions League viel Lob für Beier übrig: „Mit Maxi haben wir einen Spieler, der uns Geschwindigkeit und Fleiß gibt.“
Und auch wichtige Tore beisteuerte. Seine Bilanz nach etwas mehr als einem Jahr in Schwarzgelb: Zehn Tore und sechs Vorlagen in 47 Pflichtspielen. Damit nur sechs Torbeteiligungen weniger als in einer vergleichbaren Zeit bei Hoffenheim, wo ihm der Durchbruch gelang (22 Scorer in 46 Pflichtspielen).
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