Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images )
Es scheint sich abzuzeichnen: Die Tage, in denen Pierre-Emerick Aubameyang für Borussia Dortmund auf Torejagd geht, sind gezählt. Nach der dritten Suspendierung binnen 14 Monaten wissen auch die Verantwortlichen des BVB, dass es so nicht mehr weitergehen kann.
Nachdem Aubameyang einer wichtigen Teamsitzung im Anschluss an das Abschlusstraining am Samstag fernblieb, scheint die Stimmung endgültig vergiftet zu sein. Die Geduld der Klubbosse um Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc ist am Ende. Doch auch innerhalb der Mannschaft hat man genug von den Eskapaden seines Toptorjägers. Die Mitspieler fühlen sich in Stich gelassen.
„Wir haben ein sehr kontroverses Gespräch mit ihm geführt. Ich weiß nicht, was in seinem Kopf vorgeht. Aber so geht es nicht weiter, das können wir nicht mehr tolerieren“, erklärte Michael Zorc nach dem Unentschieden zum Rückrundenauftakt gegen den VfL Wolfsburg. Doch offenbar haben die Eskapaden des Gabuners einen bestimmten Grund.
Nach Informationen der „BILD“ soll Aubameyang am Wochenende mit seinen unmissverständlichen Wechselwunsch an die BVB-Verantwortlichen herangetreten sein. Weiter berichtet die Zeitung, dass dieser Wunsch schon vor dem DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern München vom Torjäger geäußert wurde. Auf das Veto der Bosse habe dieser verärgert reagiert und eine Verletzung vorgeschoben. Darüber hinaus flog er noch vor dem Spiel nach Hause.
Aufgrund dessen sollen die Westfalen mittlerweile gewillt sein, den Angreifer ziehen zu lassen. Jedoch werden die Dortmunder nicht von ihrer Ablöseforderung in Höhe von 70 Millionen Euro abrücken. Erst dann werde man einen Transfer zustimmen.
Der FC Arsenal bereitet mittlerweile offenbar ein Angebot in Höhe von über 65 Millionen Euro vor. Aubameyang soll bei den Londonern Alexis Sanchez beerben, der kurz vor einem Wechsel steht. Ein weiteres, mögliches Szenario ist eine Verrechnung mit Olivier Giroud (Marktwert 20 Millionen Euro). In diesem Fall würde Aubameyang zu den „Gunners“ wechseln und im Gegenzug würde der BVB eine Summe X plus den Franzosen erhalten. Giroud ist jedoch momentan verletzt und könnte den Westfalen somit nicht sofort helfen.
Als Konsequenz auf seine jüngste Verfehlung wird Aubameyang zudem eine saftige Geldstrafe aufgebrummt. Laut der „BILD“ soll es sich hierbei um eine Summe von 100.000 Euro handeln. Für den 28-Jährigen sicherlich eine hinnehmbare Strafe, sollte dieses Fehlverhalten seinen Wechsel forciert haben.
Es bleibt abzuwarten, ob Arsenal bereit ist, die kolportierte Ablösesumme von 70 Millionen Euro zu zahlen. Schwer vorstellbar in jedem Fall, dass der Stürmer über den Januar hinaus in Dortmund bleiben wird.
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