Borussia Dortmund

Bosse-Beben in der Bundesliga? Zwei Klubs heiß auf BVB-Sportdirektor Kehl

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Beim VfL Wolfsburg und beim Hamburger SV laufen die Planungen für die sportliche Zukunft auf Hochtouren. Beide Klubs suchen neue starke Männer für ihre Führungsetagen – und haben dabei offenbar unter anderem BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl im Blick.

Wolfsburg und HSV schauen auf BVB-Sportdirektor Kehl

In der Bundesliga könnte es in den kommenden Monaten zu einem größeren Stühlerücken in den Führungsetagen kommen. Gleich mehrere Klubs suchen neue sportliche Verantwortliche – und ein Name taucht dabei besonders häufig auf: Sebastian Kehl von Borussia Dortmund.

Wie die „Sport Bild“ berichtet, beschäftigt sich unter anderem der VfL Wolfsburg mit dem Dortmunder Sportdirektor. Der abstiegsbedrohte Klub aus Niedersachsen musste zuletzt personelle Konsequenzen ziehen und trennte sich sowohl von Sportgeschäftsführer Peter Christiansen als auch von Trainer Daniel Bauer.

Die Entscheidung begründete Aufsichtsratschef Sebastian Rudolph deutlich: „Als Geschäftsführer Sport hat er den personellen Umbruch im Frauenfußball gemeinsam mit unserer sportlichen Leitung erfolgreich gemeistert. Bei den Männern fehlten leider die sportlichen Ergebnisse. Deswegen haben wir entschieden, die Zusammenarbeit mit ihm zu beenden.“

Bis auf Weiteres soll Rückkehrer Dieter Hecking als Trainer die sportliche Wende schaffen. „Zum VfL Wolfsburg zurückzukehren, bedeutet mir viel. Ich habe hier eine intensive und erfolgreiche Zeit erlebt und weiß, welche Qualität und Energie in diesem Verein steckt“, sagte der erfahrene Coach.

HSV startet Suche nach neuem Sportvorstand

Parallel arbeitet Wolfsburg laut „Sport Bild“ an einer langfristigen Lösung für die sportliche Führung. Neben Kehl stehen auch Fabian Wohlgemuth (VfB Stuttgart), Andreas Schicker (TSG Hoffenheim) und Marcel Schäfer (RB Leipzig) auf der Kandidatenliste. Ob einer der Funktionäre überhaupt verfügbar wäre, ist allerdings völlig offen.

Auch beim Hamburger SV wird derzeit intensiv nach einem neuen Sportvorstand gesucht. Nach der Trennung von Stefan Kuntz zum Jahreswechsel hat der Aufsichtsrat eine Headhunter-Agentur eingeschaltet, die eine Kandidatenliste zusammenstellen soll. Dabei werden verschiedene Kriterien wie sportlicher Erfolg, Transferpolitik, Nachwuchsarbeit und Internationalisierung bewertet.

Nach Informationen der „Sport Bild“ wurde auch Kehl in Hamburg diskutiert. Klar ist: Mehrere Traditionsklubs fahnden aktuell nach neuen starken Männern im sportlichen Bereich – und das könnte bald zu einem echten Bosse-Beben in der Bundesliga führen.

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