Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images
In den vergangenen Jahren hat sich Scouting unter den Klubs der Bundesliga zu einem echten Trend entwickelt. Besonders die Topteams der höchsten Spielklasse Deutschlands haben ein breites Netzwerk an Talentspähern, das permanent Europa und die ganze Welt im Auge behält. Nicht wenige setzen inzwischen auf eigens zum Scouting entwickelte Software, doch viele bevorzugen es noch sich vor Ort ein Bild zu machen. Letzteres war auch am vergangenen Wochenende der Fall, als Scouts einiger Klubs in Südeuropa unterwegs waren.
Am Sonntagabend stand das 161. Belgrader Derby auf dem Plan. Die Partie zwischen den Erzrivalen FK Partizan, die in diesem Spiel das Heimrecht hatten, und Roter Stern endete mit einem 2:0-Erfolg für das Heimteam. Die Tore erzielten Seydouba Soumah und Zoran Tosic in der 83. respektive 90. Minute. Lange Zeit war das „Ewige Derby“, wie es in Serbien auch genannt wird, kein hochklassiges Spiel. Nur gelegentlich blitzte das Können der Spieler auf. Allerdings lockte die Partie viele Vereine an, die auf der Suche nach dem nächsten Supertalent sind.
Laut den Informationen des Portals „Hotsport.rs“ waren mindestens acht Vereine bzw. deren Scouts vor Ort. Zu den Interessenten gehörten neben Juventus Turin, Manchester United und den Tottenham Hotspur auch Borussia Dortmund und Werder Bremen. Ein etwaiges Ziel der Späher nennt das serbische Portal nicht, jedoch ist es nicht unmöglich, dass einige Teams ein Auge auf den talentierten Innenverteidiger Strahinja Pavlovic geworfen haben. Der 18-Jährige gehört seit Anfang 2019 offiziell zum Profi-Kader von Partizan Belgrad. Seitdem überzeugt er regelmäßig mit starken Leistungen und ist aus der Mannschaft kaum wegzudenken.
Eintracht Frankfurt ist derweil ebenfalls europaweit unterwegs, um den nächsten potenziellen Star zu finden. So wie sie es einst in Lissabon bei Luka Jovic taten. Die Hessen haben sich durch die unglaubliche Entwicklung des inzwischen zu Real Madrid gewechselten Stürmers inzwischen zu einer bekannten und beliebten Adresse für junge Stars entwickelt. Um den nächsten Spieler zu finden, der gewinnbringend verkauft werden kann, müssen die Frankfurter allerdings weiterhin früh dabei sein, denn die Konkurrenz schläft nicht.
So waren die Scouts des Pokalsiegers von 2018 am Freitagabend in Pamplona zu Gast. Die nordspanische Stadt ist die Heimat von CA Osasuna, das in La Liga aktuell auf dem 10. Platz steht. Der Aufsteiger duellierte sich mit Betis Sevilla. Die Partie endete in einem relativ ereignislosen 0:0-Unentschieden. Ebenfalls aus dem Ausland vor Ort waren die Scoutingabteilungen von Juventus Turin, Cagliari Calcio, Norwich City, Southampton und den Tottenham Hotspur.
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