Borussia Dortmund

BVB erzielt Einigung mit Nico Schulz – Wechsel per Klausel?

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Borussia Dortmund sucht zur nächsten Saison mindestens einen neuen Linksverteidiger. Seit Jahren ist die Position eine Problemzone im BVB-Kader. Nun soll ein deutscher Nationalspieler Abhilfe schaffen. Die SPORT BILD berichtet von einer prinzipiellen Einigung zwischen dem Spieler und dem aktuellen Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga. Mit der TSG Hoffenheim muss die Dortmunder Chefetage vor einem möglichen Wechsel wohl nicht verhandeln, denn Schulz soll eine Ausstiegsklausel besitzen. Ein anderer Kandidat soll derweil aus dem Rennen sein.

Schulz passt zum System von Coach Favre – hoffen die BVB-Bosse

Vor fast zehn Jahren, in der Spielzeit 2009/2010, verlor Leonardo de Déus Santos, kurz Dedê, seinen Stammplatz auf der linken Abwehrseite an einen jungen Marcel Schmelzer. Die beiden bildeten für zwei Saisons ein sich gut ergänzendes Duo in dem der erfahrene Dedê da war, wann er gebraucht wurde. Seitdem der Brasilianer nach der Meisterschaft 2011 den BVB verließ, versuchten die Verantwortlichen von Borussia Dortmund mehrere Anläufe, um einen verlässlichen Back-Up für Schmelzer zu finden. Alle scheiterten. Inzwischen wird ein Nachfolger für den 31-Jährigen gesucht, der bei Trainer Lucien Favre keine Chance mehr hat. Aktuell bekleidet der gelernte Innenverteidiger Abdou Diallo die Position und erzielt dabei gemischte Ergebnisse. Der Franzose ist keine Dauerlösung.

Borussia Dortmund ist bereit viel Geld zu investieren, um hinten links endlich wieder Stabilität in den Kader zu bekommen. Einem Bericht der SPORT BILD zufolge ist sich der achtfache deutsche Meister prinzipiell mit Nico Schulz einig. Der 26-Jährige spielt derzeit bei der TSG 1899 Hoffenheim und steht dort noch bis 2021 unter Vertrag. In Dortmund ist man offenbar davon überzeugt, dass Schulz perfekt zum System von Lucien Favre passt. Zudem ist er auf dem überhitzten Markt wohl für einen zwar teuren, aber für den BVB machbaren Preis erhältlich. Nach Informationen der Zeitung aus dem Hause Axel Springer besitzt der gebürtige Berliner eine Ausstiegsklausel im Bereich zwischen 25 und 30 Millionen Euro. Diese Summe würde ihn zu einem der teuersten Neuzugänge in der Dortmunder Vereinsgeschichte machen.

Filipe Luis will nicht nach Deutschland

Der zuletzt ebenfalls als potenzielles Transferziel gehandelte Filipe Luis ist derweil laut dem Bericht keine Option mehr. Der 33-Jährige, dessen Arbeitspapier bei Atletico Madrid zum Saisonende ausläuft, spekuliert auf andere Optionen. Demnach hofft er auf einen Wechsel zum FC Barcelona oder er geht zurück in seine Heimat Brasilien. Dort würde ihn Flamengo Rio de Janeiro gerne unter Vertrag nehmen.

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