Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images
Auch in dieser Saison zählt Borussia Dortmund zu den Spitzenkandidaten um die deutsche Meisterschaft. Der verpasste Titel in der vergangenen Spielzeit wurmt Mannschaft, Trainerstab und Vorstand noch immer. Trotz vermehrter und teilweise voreiliger negativer Prognosen, wie zuletzt nach der 1:3-Niederlage bei Union Berlin, zeigte sich Cheftrainer Lucien Favre bei der Pressekonferenz am Donnerstag entschieden selbstsicher und zielgerichtet.
Nach dem überraschenden Ausgang der Partie beim Aufsteiger aus Berlin am letzten Spieltag versuchte Lucien Favre noch, das von der Vereinsführung formulierte Saisonziel zu relativieren. „Wir müssen aufpassen, was wir sagen. Ich sage das seit Langem“, sagte der Schweizer.
Bei der Dortmunder Pressekonferenz vor der Partie gegen Bayer 04 Leverkusen am Samstagnachmittag offenbart Favre auf Nachfrage der „BILD“ jedoch: „Ich habe als Trainer immer das Maximum gewollt. Das sind Fakten. In der letzten Saison haben wir bis zum Ende um die Meisterschaft gespielt. Das wollen wir diese Saison auch.“
Trotzdem sieht der 61-Jährige, der seit Mai 2018 das Traineramt beim BVB ausführt, eine Gefahr der immer wieder aufkommenden Diskussion: „Ich muss aber nicht jede Woche darüber sprechen, sondern möchte mich um meinen Job kümmern“.
Für Dortmund wird das Spiel gegen Leverkusen am Samstag sicherlich kein Zuckerschlecken. Denn auch die Personalien bereiteten dem Trainer zuletzt Sorgen. Allerdings gibt es nun gute Nachrichten: Seit Mittwoch sind sowohl Axel Witsel als auch Thorgan Hazard wieder belastbar und trainierten teilweise mit der Mannschaft. Die beiden könnten also beim Spitzenspiel für den BVB auflaufen. Laut Favre seien sie „auf einem guten Weg“.
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