Borussia Dortmund

BVB fordert bis zu 80 Millionen Euro: Star plant offenbar Sommer-Abgang

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Bei Borussia Dortmund sorgt Serhou Guirassy trotz zuletzt starker Leistungen für neue Unruhe. Medienberichten zufolge plant der BVB-Torjäger im Sommer den nächsten Karriereschritt – und liebäugelt mit seinem „letzten dicken Vertrag“.

BVB droht Abgang von Guirassy

Serhou Guirassy könnte Borussia Dortmund im kommenden Sommer trotz eines bis 2028 datierten Vertrags verlassen. Das berichtet die „Bild“. Demnach verfolgt der Stürmer einen klaren Karriereplan, der vorsieht, „jetzt im Sommer nochmal einen richtig dicken Vertrag unterschreiben“ zu wollen. Mit dann 30 Jahren soll es der letzte große Deal seiner Laufbahn werden.

Als wahrscheinlichstes Ziel gilt Saudi-Arabien. Bereits im vergangenen Jahr sei der Angreifer von seinem Bruder und Berater bei mehreren Klubs aus der Saudi Pro League angeboten worden. Zwar hoffe das Guirassy-Lager auch auf das Interesse eines europäischen Top-Klubs, doch angesichts seiner längeren Torflaute in dieser Saison erscheint dieses Szenario derzeit eher unwahrscheinlich.

Sportlich zeigte die Formkurve zuletzt jedoch wieder deutlich nach oben. Nach mageren Wochen mit nur wenigen Treffern platzte Anfang Februar der Knoten. Fünf Tore in den vergangenen drei Ligaspielen unterstreichen seine Bedeutung für die Dortmunder Offensive. Mit insgesamt 15 Treffern in 32 Pflichtspielen ist Guirassy weiterhin der treffsicherste BVB-Profi.

Saudi-Arabien als ernsthafte Option für Guirassy?

Trainer Niko Kovac hatte ihm zuletzt den Rücken gestärkt und betont: „Wir brauchen seine Tore. Er ist unser Stoßstürmer. Er ist derjenige, der dort unsere Nummer 9 ist. Er ist sehr wichtig.“ Auch Sportdirektor Sebastian Kehl verwies nach dem jüngsten Erfolg darauf, die letzten Tore „hat er sich hart erarbeitet“.

Brisant: Laut „Bild“ besitzt Guirassy für ausgewählte europäische Spitzenklubs eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund 50 Millionen Euro. Für Interessenten aus Saudi-Arabien soll diese nicht greifen, sodass der BVB in diesem Fall frei verhandeln könnte. Intern kursiert dem Vernehmen nach eine Forderung von mindestens 80 Millionen Euro.

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